Europas Aktienmärkte im Aufschwung dank globaler Zollfortschritte
Die jüngsten Entwicklungen auf den Handelsparketts Europas lassen auf positive Impulse hoffen, nachdem die Märkte in den letzten Tagen noch zögerlich agierten. Ein Durchbruch im Zollkonflikt zwischen Japan und den Vereinigten Staaten hat neue Hoffnungen auf eine baldige Übereinkunft zwischen der Europäischen Union und den USA aufkeimen lassen, die den europäischen Handelsbeziehungen frischen Schwung verleihen könnte.
Die erfreuliche Aussicht auf eine mögliche Einigung beflügelte vor allem die Automobilindustrie und verhalf dem EuroStoxx 50 zu einem Anstieg von 1,02 Prozent, wodurch er mit 5.344,25 Punkten schloss. Auch außerhalb der Eurozone war die positive Stimmung spürbar: Der schweizerische Leitindex SMI konnte um 1,54 Prozent auf 12.077,07 Zähler zulegen, während der britische FTSE 100 sich mit einem Plus von 0,42 Prozent auf 9.061,49 Punkte behauptete.
Durch den jüngsten Fortschritt in Fernost wächst der Druck auf die Europäische Union, zeitnah eine tragfähige Vereinbarung mit den USA auszuhandeln. Christian Henke, Marktanalyst beim Broker IG, merkt an, dass eine Einigung bis Anfang August von größter Bedeutung wäre, um möglichen wirtschaftlichen Risiken für Europa wirksam zu begegnen.

