EU und USA: Verhandlungen auf Messers Schneide
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht die Chancen für eine Einigung im Zollkonflikt mit den USA bei 50:50. Diese Einschätzung deckt sich mit der von US-Präsident Donald Trump, wie von der Leyen vor einem wichtigen Treffen in Schottland bekanntgab. Der Fokus liegt dabei auf einem der weltweit umfassendsten Handelsvolumina. Zusammengenommen repräsentieren die Vereinigten Staaten und die Europäische Union einen imposanten Markt mit rund 800 Millionen Menschen, betonte von der Leyen.
Trump wird von der EU-Kommissionspräsidentin als anspruchsvoller, jedoch gerechter Verhandlungspartner beschrieben, der in der Lage ist, große Deals abzuschließen. "Sollten wir erfolgreich verhandeln, wäre dies zweifelsohne das bedeutendste Abkommen in der Geschichte beider Partner", äußerte sich von der Leyen optimistisch.
Die globale Handelswelt blickt gespannt auf den möglichen Ausgang dieser Verhandlungen. Trump hatte der Europäischen Union mit Zöllen von 30 Prozent auf europäische Importe gedroht, die ab dem 1. August in Kraft treten könnten, falls keine Einigung erfolgt.

