Menowin gewinnt nach 16 Jahren DSDS – Bushido gönnt's ihm, viele Zuschauer aber nicht
(BANG) - 16 Jahre nach seinem legendären ersten Finaleinzug hat Menowin Fröhlich es tatsächlich geschafft: Der Sänger gewann am Samstagabend 'Deutschland sucht den Superstar' 2026.
Für den 38-Jährigen ging damit ein Traum in Erfüllung, doch der Jubel wurde schnell von heftigen Diskussionen überschattet. Während Fans den emotionalen Triumph feierten und selbst Rapper Bushido warme Worte fand, zweifelten viele Zuschauer offen an der Glaubwürdigkeit der Show. Im Netz war sogar von einem "einzig großen Fake" die Rede.
Direkt nach seinem Sieg zeigte sich Menowin im RTL-Interview überwältigt. Unter Tränen richtete er sich an seine Familie: "Euer Vater hat's geschafft. Ich hab’s endlich geschafft." Besonders emotional wurde es für ihn wegen seiner Vergangenheit bei DSDS: Bereits 2010 hatte er im Finale gestanden und damals gegen Mehrzad Marashi verloren. Jetzt sagte er stolz: "Ich habe gewonnen. Ich bin auch mal Erster." Auch Jury-Mitglied Bushido freute sich für den Sänger. Gegenüber RTL erklärte er: "Das war echt ein harter Leidensweg." Der Rapper ergänzte: "Ich hoffe, er nimmt einfach diese positive Energie mit und nutzt das jetzt einfach für sein Leben." Trotz persönlicher Favoriten könne er mit dem Ergebnis "leben", weil er es Menowin von Herzen gönne.
Doch online schlug die Stimmung schnell um. Viele Zuschauer störten sich an Menowins Vergangenheit, in der ihm unter anderem gefährliche Körperverletzung und Fahren ohne Führerschein unter Alkohol- und Drogeneinfluss vorgeworfen wurden. Fans beschuldigen RTL, Menowins Sieg bewusst inszeniert zu haben. Ein User schrieb: "Wieso glaube ich, dass DSDS ein einziger großer Fake ist und der Gewinner Menowin schon lange feststand?" Andere bezeichneten die Staffel sogar als "schlechteste ever". Besonders scharf fiel ein weiterer Kommentar aus: "Lächerliche Fake-Sendung. Habe seit 2004 geguckt. Nun bin ich raus." Manche Fans verteidigten den Sieger allerdings leidenschaftlich. "Jeder hat eine zweite Chance verdient", hieß es unter anderem auf Social Media.
Auch während der Staffel war Menowin immer wieder Gesprächsthema gewesen – nicht zuletzt, weil Jurychef Dieter Bohlen ihn früh als Favoriten bezeichnet hatte. Im Finale setzte er sich schließlich gegen Paco Simic, Tyrell Hagedorn und Constance Dizendorf durch. Trotz der heftigen Diskussionen steht bereits fest: DSDS geht 2027 weiter. Auch dann sitzen Dieter Bohlen, Bushido und Isi Glück wieder in der Jury.


