Erneute Gewaltausbrüche in der Ost- und Südukraine
Der Konflikt in der Ukraine spitzt sich weiter zu, da jüngste russische Angriffe in der Region Donezk zu tragischen Verlusten unter der Zivilbevölkerung geführt haben. Mindestens fünf Zivilisten verloren in Folge dieser Attacken ihr Leben. Vier der Todesopfer wurden in der Stadt Kostjantyniwka gemeldet, während ein weiteres Opfer aus Olexijewo-Druschkiwka stammt, so der Gouverneur der Region, Wadym Filaschkin, auf der Plattform Telegram.
Die Stadt Kostjantyniwka ist dabei erneut das Ziel schwerer Bombardierungen geworden. Ihre Nähe zur Frontlinie, die nur wenige Kilometer entfernt verläuft, macht sie zu einem Brennpunkt der militärischen Auseinandersetzungen. Zusätzlich wurden 17 weitere Zivilisten bei diesen Angriffen verletzt.
Auch im südukrainischen Gebiet Cherson kam es zu weiteren Verlusten, als russische Drohnenangriffe zwei Männer trafen. Diese befanden sich laut Behördenangaben auf einer Straße im Landkreis Beryslaw, als die Drohnen zuschlugen. Der Vorfall ereignete sich bereits am Montag.
Die Ukraine verteidigt sich mittlerweile seit über dreieinhalb Jahren gegen die andauernde russische Invasion, ohne dass ein Ende des Konflikts in Sicht wäre.

