Digitale Finanzverwaltung: Das sollten Verbraucher über Apps und Co wissen

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Die Digitalisierung hat längst auch die Verwaltung der eigenen Finanzen erreicht. Besonders für viele junge Bankkunden gehört das Banking via Smartphone zum Alltag. Doch was für Möglichkeiten gibt es, und was sind die Vor- und Nachteile? Eine Übersicht.

Online-Banking von zuhause und unterwegs

Das Online-Banking ist die mittlerweile am weitesten verbreitete Variante, um seine Konten digital zu verwalten. Dazu wird am heimischen PC eine Verbindung via Browserfenster zur Bank hergestellt oder eine App mobil genutzt.

Die Vorteile sind offensichtlich: Der Gang zur Bankfiliale entfällt, der Kontostand lässt sich schnell und problemlos abrufen. Auch Überweisungen lassen sich so jederzeit tätigen. Zudem leistet das Online-Banking einen Beitrag zum Umweltschutz, denn gedruckte Kontoauszüge, Überweisungen oder Infobriefe der Bank entfallen beziehungsweise werden erheblich reduziert.

Andererseits steigt das Risiko, einer Phishing-Attacke zum Opfer zu fallen. Nutzerinnen und Nutzer des Online-Bankings sollten also vor betrügerischen E-Mails und Schadsoftware auf der Hut sein.

Mit einem digitalen Haushaltsbuch Einnahmen und Ausgaben checken

Ein Haushaltsbuch ist ein bewährtes Mittel, um bei seinen Finanzen den Überblick zu behalten. Während früher die Papierform die Regel war, gibt es heute viele Apps, die diese Aufgabe übernehmen.

Mit den Applikationen stellen die Nutzerinnen und Nutzer ihre monatlichen Ein- und Ausgaben gegenüber, Zahlungen zum Quartal und unregelmäßige Einkommen wie Geldgeschenke oder Weihnachtsgeld sind dabei auf die einzelnen Monate umzulegen.

Auf diese Weise ist schnell klar, wie es um das eigene Budget steht – und was am Monatsende übrigbleibt.

Bezahlen mit dem E-Wallet

Auch das Bezahlen im Kaufhaus, im Supermarkt oder in der Tankstelle geschieht immer öfter digital. Neben der Karte fürs Girokonto kommen dafür vermehrt digitale Geldbörsen zum Einsatz, die von Unternehmen wie Apple, Google oder PayPal angeboten werden.

So dient das Wallet auf den iPhones von Apple für Zahlungen über das System Apple Pay. Zu diesem Zweck lassen sich Debit- und Kreditkarten im Apple Wallet speichern. Vorteile der E-Wallets sind der Komfort, die Schnelligkeit der Transaktion und die einfache Identifikation durch Touch ID oder Face ID.

Zu den Nachteilen gehören die Abhängigkeit von der Akzeptanz der Verkaufsstellen sowie die Preisgabe sensibler Daten als Voraussetzung für die Nutzung eines Wallets.

Multitools für die digitale Finanzverwaltung nutzen

Wer Zugriff auf alle seine Konten haben möchte und zusätzlich sein Online-Depot verwalten will, kann dafür auf Multibanking-Apps zugreifen. Ein gutes Beispiel ist die App „mySwissLifeSelect“ des Finanzdienstleistungsunternehmens Swiss Life Select. Mit dieser kostenlosen Applikation haben Nutzer Zugriff auf all ihre Konten – auch von verschiedenen Banken. Für diesen Zweck arbeitet Swiss Life Select mit mehr als 3.000 Kreditinstituten zusammen.

Außerdem lassen sich mit der mySwissLifeSelect-App Versicherungsverträge und wichtige Dokumente erfassen und verwalten. Laut des Finanzdienstleisters ist dabei ein hundertprozentiger Datenschutz gewährleistet.

Finanzen / Digitale Finanzverwaltung / Apps
01.12.2022 · 12:11 Uhr
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