China weist Vorwürfe deutscher Unternehmen hinsichtlich Cyberangriffen zurück
In einer jüngst veröffentlichten Stellungnahme hat die chinesische Regierung energisch Behauptungen deutscher Unternehmen zurückgewiesen, wonach massenhaft Cyberangriffe aus China gesteuert werden sollen. Die chinesische Botschaft in Berlin betonte, dass Peking alle Formen von Cyberangriffen strikt ablehnt und aktiv im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen dagegen vorgeht. Hackeraktivitäten werden in der Volksrepublik weder gefördert noch toleriert. China sehe sich selbst als eines der Hauptopfer solcher Angriffe und betrachte Cybersicherheit als eine globale Herausforderung.
Diese Reaktion folgte auf eine Studie des deutschen Digitalverbandes Bitkom, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Der Verband befragte über 1.000 Unternehmen, wobei 87 Prozent der Unternehmensverantwortlichen angaben, ihre Firma sei in den letzten zwölf Monaten Ziel von mindestens einem Cyberangriff gewesen. Auffällig war, dass jeweils 46 Prozent der Teilnehmer China und Russland als Ursprungsregion der Angriffe identifizierten. Weitere Länder wie Osteuropa, Deutschland, andere EU-Staaten und die USA wurden ebenfalls genannt, wobei Mehrfachnennungen möglich waren.
Die chinesische Botschaft kritisierte die Bitkom-Studie scharf und erklärte, dass sie "völlig unbegründet" sei und es an Professionalität mangle. China wies die darin enthaltenen Vorwürfe vehement zurück und forderte die deutsche Seite auf, Cybersicherheitsfragen nicht für politisch motivierte Manipulationen und antichinesische Propaganda zu missbrauchen.

