Assassin’s Creed Black Flag „Resynced“: Neue Domain entdeckt – Wieder Hinweise auf das Remake
Seit Monaten brodelt die Gerüchteküche rund um ein mögliches Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag und nun gibt es neues Futter für Spekulationen. In der Community wurde eine frisch registrierte Domain mit dem Namen „Assassin’s Creed Black Flag Resynced“ entdeckt. Für viele Fans ist das mehr als nur ein Zufall, sondern ein weiteres Puzzlestück in einem Bild, das langsam immer klarer wird.
Die Entdeckung stammt vom bekannten Community-Tracker The Hidden One (via X.com, vormals Twitter), der darauf aufmerksam machte, dass die Domain erst vor wenigen Wochen registriert wurde. Allein der Zeitpunkt sorgt für hochgezogene Augenbrauen, denn Ubisoft ist bekannt dafür, Domains oft erst dann anzulegen, wenn Projekte intern bereits eine gewisse Reife erreicht haben.
Warum diese Domain besonders auffällt?
Besonders interessant ist, wer die Domain registriert hat. Sie läuft über GANDI SAS, einen französischen Domain-Registrar, den Ubisoft seit Jahren für nahezu alle großen Marken nutzt. Assassin’s Creed, Far Cry, Prince of Persia, Splinter Cell oder Just Dance, sie alle teilen dieses Muster. Für viele Beobachter ist das ein entscheidender Punkt. Denn GANDI SAS wird bei Ubisoft fast ausschließlich für offizielle Projekte verwendet, nicht für Platzhalter oder externe Tests. Das spricht deutlich gegen einen Fake oder eine Fan-Registrierung und rückt die Domain näher an ein echtes, internes Projekt.
Kurz nach der ersten Meldung gab es Diskussionen darüber, ob die Domain möglicherweise schon älter sei. Diese Zweifel räumte man jedoch schnell aus. Laut den Angaben wurde die Black-Flag-Resynced-Domain nur einen Tag vor einer Domain-Aktualisierung zum „Prince of Persia“-Remake erstellt.
Dieser Vergleich ist brisant. Denn genau dieses PoP-Projekt folgte später einem sehr ähnlichen Muster: Domain-Aktivität, dann Altersfreigabe, anschließend offizielle Kommunikation. Für viele Fans ist klar: Das Timing passt zu Ubisofts bekannten Abläufen.

Assassin’s Creed Black Flag erschien ursprünglich 2013 und gilt als eines der beliebtesten Ableger der Reihe. – Bild: © Ubisoft, Screenshot by DailyGame
PEGI-Rating als weiteres Signal
Die Domain steht nicht isoliert da. Erst kürzlich tauchte ein PEGI-Rating für das angebliche Remake auf (ebenfalls wieder über The Hidden One via X.com) ein Schritt, der in der Regel erst dann erfolgt, wenn ein Spiel weit genug fortgeschritten ist. Altersfreigaben werden nicht Jahre im Voraus vergeben, sondern meist relativ nah an Marketing- oder Release-Phasen. Meistens erscheinen diese Spiele in 3 bis 6 Monaten.
Zusammengenommen ergibt sich ein klares Bild: Domain-Registrierung, bekannter Registrar, zeitliche Nähe zu anderen Remakes und ein PEGI-Eintrag. Jeder einzelne Punkt ließe sich noch wegdiskutieren, zusammen ergeben sie jedoch ein auffälliges Muster. Aber eine große Frage stellt sich bei der Sache.
Assassin’s Creed Black Flag Remake – Was bedeutet „Resynced“?
Der Zusatz „Resynced“ sorgt ebenfalls für Spekulationen. Der Begriff deutet weniger auf ein simples Remaster hin, sondern eher auf eine technische und inhaltliche Überarbeitung, möglicherweise mit modernen Systemen, neuen Animationen oder erweiterten Gameplay-Elementen. Genau das, was sich viele Fans von einem Black-Flag-Remake erhoffen. Andererseits gab es schon Gerüchte, dass viele Elemente von Skull & Bones übernommen werden und es sich wirklich um ein vollständiges Remake handeln würde.
Ob es sich am Ende um ein vollständiges Remake, ein erweitertes Rework oder etwas dazwischen handelt, ist offiziell noch nicht bestätigt. Ubisoft selbst schweigt bislang.
Noch ist nichts offiziell. Soviel ist klar. Doch die Entdeckung der Domain Assassin’s Creed Black Flag Resynced reiht sich nahtlos in eine Serie von Hinweisen ein, die immer schwerer zu ignorieren sind. Ob die offizielle Enthüllung Wochen oder Monate entfernt ist, bleibt offen.


