US-Politik gegen Kuba im Fokus: Rubio weist auf schwierige Beziehungen hin

In einer kürzlichen Aussage gegenüber NBC News hat US-Außenminister Marco Rubio die kubanische Regierung als ein erhebliches Hindernis bezeichnet. Zwar wollte Rubio keine konkreten zukünftigen Schritte der US-Regierung bezüglich Kuba offenlegen, dennoch machte er deutlich, dass die amerikanische Administration dem kubanischen Regime eher kritisch gegenübersteht. Besonders hob er die problematische Unterstützung hervor, die Kuba dem kürzlich entmachteten venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro geleistet hat.
Rubios kubanische Wurzeln finden Ausdruck in seiner skeptischen Haltung. Seine Eltern waren in den 1950er Jahren während der Batista-Diktatur aus Kuba in die USA emigriert, wo sie sich in einfachen Berufen über Wasser hielten. Letzte Woche hatte das US-Militär in einer spektakulären Operation in Venezuela zugegriffen, bei der Eliteeinheiten Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores festnahmen. Derzeit befindet sich Maduro in New York in einem Gefängnis und muss sich dort unter anderem wegen des Vorwurfs der „Verschwörung zum Drogenterrorismus“ und des „Kokainimportkomplotts“ vor Gericht verteidigen.
Seit der Revolution 1959 herrscht in Kuba ein autoritäres Regime, in dem die Kommunistische Partei das Sagen hat und alle anderen politischen Kräfte ausgeschlossen sind. Trotz vergangener Versuche einer Annäherung unter der Präsidentschaft Obamas, blieben die Beziehungen zwischen Havanna und Washington kühl. Unter Präsident Trump wurden viele dieser Schritte wieder rückgängig gemacht.

