Aztec Minerals meldet vielversprechende Bohrergebnisse in Arizona
Das kanadische Explorationsunternehmen Aztec Minerals hat jüngst beeindruckende Bohrergebnisse aus seinem Tombstone-Projekt im südöstlichen Arizona vermeldet. Besondere Aufmerksamkeit zieht das bisher ungebohrte Gebiet Head Center im nördlichen Teil des Contention-Zielgebiets auf sich, wo Bohrloch TR25-17 eine mineralisierte Zone von 36,5 Metern durchteufte, welche einen bemerkenswerten Durchschnitt von 8,1 Gramm Gold und 49,7 Gramm Silber pro Tonne lieferte. Ein bemerkenswerter Abschnitt innerhalb dieser Zone stach mit 58,5 Gramm Gold und 158,0 Gramm Silber pro Tonne hervor.
Parallel dazu enthüllte Bohrloch TR25-16, rund 45 Meter südlich von TR25-17 gelegen, zwei mineralisierte Abschnitte mit einer Länge von 50,2 und 9,1 Metern. Besonders erwähnenswert ist hier die Entdeckung einer historischen Abbaustätte. Diese Resultate untermauern die Potenziale der oberflächennahen, oxidierten Edelmetallreserven bei Contention.
Der Bohrfortschritt des Jahres 2025 ist beachtlich: Von den 29 bisher niedergebrachten Bohrlöchern sind die Ergebnisse von 16 noch ausstehend. Aztecs CEO, Simon Dyakowski, lobte die bisherigen Resultate als einen der besten Goldfunde in der Geschichte des Projekts und betonte die Chancen für künftige Erweiterungen. Mechanische Herausforderungen haben zwar die Kernbohrungen temporär unterbrochen, doch diese werden in Kürze wieder aufgenommen, um die Explorationsziele weiter zu verfolgen.
Besonderes Augenmerk liegt auf dem Untergrund, wo frühere Untersuchungen auf große leitfähige Strukturen unter der Bisbee-Formation hindeuten. Diese könnten das Gesamtbild des Mineralvorkommens erheblich erweitern. Der historische Bergbaubezirk Tombstone, bekannt für seine hochgradigen Silber- und Goldvorkommen, verheißt auch weiterhin reiche Erträge und lässt auf bedeutende Neuentdeckungen hoffen.

