Assassin’s Creed Codename Hexe gilt intern als Lieblingsprojekt bei Ubisoft – trotz Clint Hockings Abgang wächst die Erwartung
Personalwechsel an der Spitze eines großen Projekts lösen unweigerlich Sorgen aus. Mit Clint Hocking verließ ein etablierter Name Ubisoft, und die Frage schwebt im Raum: Wird Jean Guesdon die Vision bewahren oder neu interpretieren? Doch wer gedacht hat, dass der Abgang den Schwung aus dem Projekt nimmt, könnte sich täuschen. Insider Gaming-Reporter Tom Henderson brachte nun etwas ans Licht, das die Stimmung rund um Assassin’s Creed Codename Hexe in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt – und es deutet darauf hin, dass das Spiel intern deutlich mehr Begeisterung entfacht, als öffentlich wahrgenommen wird.
Das Lieblingskind von Ubisoft – Interne Begeisterung ohne Präzedenz
Laut Hendersons Insiderinformationen ist Codename Hexe bei Ubisoft-Mitarbeitern dermaßen angesehen, dass das Projekt alle anderen überstrahlt. „Manche werden über diesen Führungswechsel besorgt sein, aber Assassin’s Creed Hexe ist das eine Projekt, an dem bei Ubisoft einfach jeder arbeiten möchte – weil es so vielversprechend wird“, schrieb Henderson. Das ist kein bloßes Kompliment, sondern ein Stück Organisationspsychologie: In großen Studios konkurrieren Entwickler, Künstler und Designer um Platzierungen in prestigeträchtigen Projekten. Wenn ein Spiel derart begehrt ist, spricht das Bände über dessen Potenzial und die intern wahrgenommene Qualität. Es gibt kein besseres Zeichen für das Vertrauen innerhalb des eigenen Unternehmens.
Ein dunkles, lineares Abenteuer mit weiblicher Protagonistin und übernatürlichen Kräften
Was genau macht Hexe zu diesem begehrten Titel? Die bislang bekannten Details sind faszinierend. Das Spiel soll das dunkelste Abenteuer der gesamten Assassin’s Creed-Reihe werden und folgt erstmals seit langem nicht mehr dem etablierten RPG-Formel der letzten Jahre – es ist stattdessen überwiegend linear strukturiert, mit nur selektiven offenen Elementen. Die Protagonistin heißt Elsa und besitzt übernatürliche Fähigkeiten, darunter die merkwürdige Fertigkeit, in Katzen zu schlüpfen und damit Wachen abzulenken. Die ikonische Tiana-Logo-Ausformung und Gerüchte von Gefechten mit deutschen Soldaten deuten stark darauf hin, dass die Geschichte während der Würzburger Hexenverfolgungen angesiedelt ist – einer der dunkelsten Kapitel europäischer Geschichte. Bestätigt ist allerdings noch nichts.
Das cryptische Teasing und die Frage nach dem Assassinen-Fokus
Besonders spannend ist Hendersons Reaktion auf Spekulationen: Als ein Nutzer fragte, ob ein Führungswechsel wirklich bedeutsam sei, wenn Hexe keine echte Assassinen-zentrierte Geschichte erzählt, antwortete Henderson mit einem GIF von Tom Hanks mit der Aussage „Einfach warten“. Das ist eines dieser klassischen Teasings von gut informierten Insidern – eine stumme Bestätigung, dass da noch mehr kommt als bislang bekannt ist. Offizielle Informationen bleiben rar, doch verlässliche Gerüchte deuten derzeit auf eine Veröffentlichung in 2027. Bis dahin wird Ubisoft hoffentlich das Projekt endlich offiziell vorstellen – und dann sollte die Anspannung endlich in greifbare Details umschlagen.


