Ankündigung diplomatischer Besuche: Trump und Xi am Verhandlungstisch
Der Handelskonflikt zwischen den USA und China tritt in eine neue Phase ein. US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping führten ein aufschlussreiches Gespräch, das für beide Seiten von Bedeutung ist. Trump akzeptierte eine Einladung nach China, während Xi eine ähnliche Einladung nach Washington erhielt.
In Bezug auf das kürzlich stattgefundene Telefonat zeigten sich die Differenzen deutlich. Trump bewertete das Gespräch positiv und sprach von nennenswerten Fortschritten bezüglich der im Mai getroffenen Handelsvereinbarung. Xi hingegen äußerte sich verhalten und betonte die Wichtigkeit der Einhaltung der vereinbarten Bedingungen durch beide Parteien.
Trotz dieser unterschiedlichen Einschätzungen sollen in Kürze erneute Verhandlungen zwischen hochrangigen Vertretern beider Länder stattfinden. Ein zentrales Gesprächsthema war die Verfügbarkeit seltener Erden. Trump versicherte, dass es keine Schwierigkeiten mehr in diesem Bereich geben werde, blieb jedoch vage. Die Dominanz Chinas bei diesen für zahlreiche Industrien wichtigen Rohstoffen macht die Angelegenheit nicht unerheblich.
Weiterhin ungesprochen blieben geopolitische Fragen, wie die Beziehungen zu Russland, der Ukraine oder dem Iran. Trumps positive Bemerkungen über Xi stehen im Kontrast zu den Herausforderungen, eine Übereinkunft zu erreichen. Der direkte Dialog zwischen Trump und Xi, der seit Trumps Amtsantritt nicht bekannt war, bringt eine neue Dynamik in den langwierigen Handelsstreit.
Seit dem Amtsantritt Trumps hat sich der Ton zwischen Washington und Peking verschärft. Strafzölle und Gegenzölle prägten die bilateralen Handelsbeziehungen. Trotz eines temporären Deeskalationsversuchs Mitte Mai bleiben ungelöste Spannungen bestehen.

