Abyssus bringt im August Unterwasser-Action mit Salzwasser-Technologie auf Steam
Der Markt für Koop-Shooter ist, seien wir ehrlich, ziemlich rappelvoll. Ständig versucht ein neues Spiel, uns und unsere Freunde für unzählige Stunden an den Bildschirm zu fesseln. Doch ab und zu taucht ein Titel aus der Masse auf, der eine so herrlich abgefahrene Idee hat, dass man einfach aufhorchen muss. Genau so ein Fall ist Abyssus, das neue Projekt von DoubleMoose, welches am 12. August 2025 auf Steam startet. Und wer steckt hinter DoubleMoose? Ein Teil des ehemaligen Teams von Coffee Stain – genau, die Leute, die uns unter anderem das geniale Deep Rock Galactic mit auf den Weg gaben. Die wissen also, wie man guten Koop-Spaß macht.
Ballern, was das Salzwasser hergibt
Worum geht’s in Abyssus? Kurz gesagt: Du und bis zu drei Freunde, ihr seid sogenannte „Brinehunter“, also Salzwasser-Jäger. Eure Mission führt euch auf den finsteren Grund des Ozeans, wo ihr eine mysteriöse Energiequelle untersuchen sollt. Was ihr findet, ist aber keine schnöde Kiste, sondern die Überreste einer kompletten, versunkenen Zivilisation.
Natürlich ist hier unten nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Die Ruinen werden von Horden korrumpierter Wächter verteidigt, die alles andere als begeistert von eurem Besuch sind. Also heißt es: Waffen raus und ballern, was das Zeug hält, während man versucht, die Geheimnisse dieser uralten Kultur zu lüften und mit wertvollem Loot wieder an die Oberfläche zu kommen.
Willkommen im „Brinepunk“
Das wirklich Besondere an Abyssus ist sein Setting, das die Entwickler „Brinepunk“ getauft haben. Moment mal, Brinepunk? Ja, richtig gehört. Vergiss die dampfbetriebene Technologie des Steampunks oder die Neonlichter des Cyberpunks. In der Welt von Abyssus wird alles von der schieren Kraft des Meeres und des Salzwassers angetrieben. Das sorgt für ein unglaublich frisches und unverbrauchtes Design. Die Waffen, die Umgebung, die Gegner – alles folgt dieser einzigartigen Ästhetik. Es ist faszinierend zu sehen, wie eine Zivilisation ausgesehen haben könnte, die ihre gesamte Technologie auf dem Ozean aufgebaut hat. Endlich mal was anderes als die ewig gleichen Sci-Fi- oder Fantasy-Welten.
Die Demo ist da: Tesla-Kanonen und gruselige Gärten
Wer jetzt neugierig geworden ist, muss zum Glück nicht bis zum offiziellen Release am 12. August warten. Im Rahmen des Steam Next Fests könnt ihr schon jetzt in eine kostenlose Demo eintauchen. Und die hat es in sich: Neben einer generalüberholten Benutzeroberfläche könnt ihr eine brandneue Waffe ausprobieren, die Tesla Gun. Dieses elektrische Biest verschießt verheerende Energiestöße, die perfekt sind, um ganze Gruppen von Gegnern auf einmal zu grillen.
Außerdem dürft ihr ein völlig neues Biom erkunden: die Gärten. Stellt euch das aber nicht wie Omas Blümchenbeet vor, sondern eher wie einen üppig wuchernden, aber unheimlichen Unterwasser-Dschungel, in dem hinter jeder Ecke tödliche Wächter lauern.
Das Herzstück: Koop, Kumpels und… Seemannslieder?
Dass die Entwickler von Spielen wie Deep Rock Galactic inspiriert sind, merkt man an jeder Ecke. Der Fokus liegt klar auf dem gemeinsamen Erlebnis, dem Teamplay und der Synergie zwischen den Charakteren. Aber der wahre Geniestreich, das Detail, das dem Spiel eine Seele einhaucht, ist etwas völlig Unerwartetes: Seemannslieder. Ja, wirklich! Mit einem einzigen Tastendruck kann dein Charakter anfangen, das Lied „Iron, Steam & Brine!“ zu schmettern. Und das Beste daran? Deine Teamkollegen können jederzeit einstimmen.
Stellt euch das mal vor: Ihr habt gerade eine riesige Welle von Monstern überlebt, die Munition ist knapp, die Herzen pochen – und dann grölt die ganze Truppe gemeinsam ein Lied, bevor es weiter ins nächste Gefecht geht. Das sind die Momente, die gutes Koop-Gaming ausmachen.

