5 bisher vermutlich unbekannte Ratschläge zu Hautpflege
Die Haut eines Menschen übernimmt essenzielle Schutzfunktionen im Organismus. Ist die Oberfläche intakt, verhindert sie das Eindringen von Fremdkörpern und zugleich das Austreten von Körperflüssigkeiten. Daneben ist das größte Organ des menschlichen Körpers jeden Tag auf`s Neue den unterschiedlichen Witterungsbedingungen und ähnlich widrigen Belastungen ausgesetzt.
Um die Haut bis ins hohe Alter gut in Schuss zu halten, bedarf es einer regelmäßigen Pflege. Allerdings bedeutet moderne Hautpflege weitaus mehr als das Auftragen einer Anti-Age-Creme. Zwar gibt es keine Wundermittel – doch für alle gängigen Hauttypen die entsprechenden Möglichkeiten.
Ausreichender Schlaf
Auch die besten Pflegeprodukte können einen Mangel an Schlaf nicht kompensieren. Auch wenn es im Spagat zwischen Job und Familie nicht immer gelingt, so ist ein ausreichender Schlaf unverzichtbar. Dieses ist nicht nur für die Leistungsfähigkeit und das Immunsystem von großer Bedeutung. Auch die Haut regeneriert sich bei langen Schlaffasen deutlich besser und wird entwickelt gegen äußere Einwirkungen eine gute Schutzfunktion.
Viel Flüssigkeit aufnehmen
Mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit, idealerweise Mineralwasser oder ungesüßte Tees, sollten es laut Medizinern täglich sein. Die Haut, der größte Wasserspeicher des Körpers, speichert nicht nur einen großen Teil, sondern profitiert auch selbst davon. Die Flüssigkeit ist ein Grundbaustein für die Haut, transportiert Schadstoffe ab, sodass die Bildung von Hautunreinheiten oder Pickel reduziert wird. Daneben wird auch die Widerstandsfähigkeit langfristig erhöht und Anzeichen von schuppiger und rissiger Haut bleiben aus.
Gesunde Ernährung – auch mit Präparaten zur Nahrungsergänzung
Auch die besten Cremes können einen Mangel an Nährstoffen, die durch die Verdauung aufgenommen werden, nicht kompensieren. Idealerweise startet man bereits mit einem vitamin- und mineralhaltigen Frühstück. Zu den wesentlichen Inhaltsstoffen für eine strahlende Haut zählen:
- Vitamine A, B, C
- Kalzium
- Zink
- Magnesium
- Ballaststoffe
Enthalten sind derartige Nährstoffe beispielsweise in Haferflocken, Hülsenfrüchten, Leinsamen, Salaten und Fisch. Wer möglicherweise aus Zeitgründen oder anderweitigen Umständen diese Inhaltsstoffe nicht zuführen kann, sollte alternativ auf Kollagen Kapseln zurückgreifen. Kollagen bildet zusammen mit der Hyaluronsäure die Basis der Haut, regelt den Feuchtigkeitsgehalt und strafft das Bindegewebe. Da die natürliche Kollagenproduktion mit zunehmendem Alter abnimmt, kann man diesem mit entsprechenden Kollagenprodukten (Proteine) entgegenwirken.
Gesichtsreinigung nur mit Wasser
Eine tägliche Gesichtsreinigung mit den konventionellen Pflegeprodukten ist keine Wohltat für die Haut. Ähnlich wie in einem Großteil der Reinigungscremes, befinden sich darin ebenfalls chemische Inhaltsstoffe, die die Haut nachhaltig schädigen, austrocknen und sogar den Altersprozess beschleunigen können. Eine gesunde Haut fettet sich selbst, sodass eine Gesichtsreinigung mit herkömmlichem Leitungswasser die ideale Alternative dazu ist. So lassen sich Make-up-Anhaftungen, Talgreste und Hautschuppen ganz ohne Chemie beseitigen – ohne die Gesichtshaut zu belasten.
Heilpflanzen und Pflanzenöle
Viele Menschen haben mit Pflanzenölen, die auch in einer Creme verarbeitet werden können, Erfahrungen gesammelt und nachhaltige Erfolge erzielt. So ist beispielsweise Arganöl bei trockener und gestresste Haut zu empfehlen, während Walnussöl bevorzugt bei fettiger Haut sowie Mischhaut verwendet werden sollte. Mit Weizenkeimöl lässt sich alternde Haut aufpeppen und so einer schnellen Faltenbildung vorbeugen. In jedem Fall verfügen nahezu alle Pflanzenöle über hautpflegende Eigenschaften und spenden die dringend benötigte Feuchtigkeit.
Fazit
Eine regelmäßige Hautpflege ist unabdingbar, wobei es jedoch nicht immer teure Cremes und Salben sein müssen. Viele der so genannten Anti-Aging-Produkte versprechen zwar viel, können dieses in der Realität jedoch nicht einhalten. Vor allem auf chemiebelastete Mittel sollte man verzichten und sich anstatt für alternative Möglichkeiten entscheiden. Neben vielen Naturprodukten sind auch kollagenhaltige Nahrungsergänzungspräparate eine gute Lösung, da die natürliche Bildung von Kollagen im menschlichem Körper mit zunehmendem Alter nachlässt.


