Zurich: Starkes Wachstum im ersten Quartal 2026

Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung
Die Zurich-Gruppe hat das Jahr 2026 mit einem bemerkenswerten Wachstum begonnen, insbesondere in der Schaden- und Unfallversicherung. Der Versicherungsumsatz in diesem Segment stieg im ersten Quartal um elf Prozent auf 12 Milliarden US-Dollar. Diese positive Entwicklung ist maßgeblich auf die fortgesetzten Tariferhöhungen und erfolgreiche Wachstumsinitiativen in den Spezialversicherungen sowie im Geschäft mit mittelgroßen Firmenkunden zurückzuführen.
Bruttoprämienvolumen erhöht
Das Bruttoprämienvolumen der Zurich konnte im gleichen Zeitraum um 17 Prozent auf 15,6 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, was auf einer vergleichbaren Basis einem Plus von acht Prozent entspricht. Diese Zahlen unterstreichen die Wettbewerbsfähigkeit der Zurich im Markt und zeigen, dass der Konzern in der Lage ist, trotz eines herausfordernden Umfelds signifikante Wachstumsraten zu erzielen.
Lebensversicherung und Neugeschäft
Im Bereich der Lebensversicherung verzeichnete die Zurich ein Wachstum der Bruttoprämien um fünf Prozent auf 9,85 Milliarden US-Dollar. Auf vergleichbarer Basis gab es jedoch einen Rückgang von fünf Prozent. Der Barwert der Prämien aus dem Neugeschäft fiel um sieben Prozent auf 4,71 Milliarden US-Dollar, was auf die starken Vorjahreszahlen zurückzuführen ist. Dennoch bleibt die Zurich optimistisch, insbesondere durch das Wachstum ihres US-Partners Farmers, der im ersten Quartal die Prämieneinnahmen um vier Prozent auf 7,72 Milliarden US-Dollar steigern konnte.
Ausblick auf Profitabilität
Obwohl die Zurich im ersten Quartal keine spezifischen Gewinnzahlen veröffentlichte, zeigt sich der Konzern zuversichtlich in Bezug auf seine Profitabilitätsziele bis 2027. Im Rahmen des laufenden Programms, das 2025 begann und 2027 endet, strebt die Zurich eine Eigenkapitalrendite von über 23 Prozent sowie ein jährliches Gewinnwachstum je Aktie von mindestens 9 Prozent an.
Geopolitische Risiken
In Anbetracht der geopolitischen Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, sieht sich die Zurich nur begrenzten Risiken ausgesetzt. Der Konzern erwartet keine wesentlichen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf, was für Investoren ein positives Signal darstellt. Diese Stabilität könnte sich auch positiv auf den Shareholder Value auswirken und die Attraktivität des Unternehmens als Investmentoption erhöhen.

