Waymo-Robotertaxis erobern San Francisco: Ein Blick in die Zukunft der Mobilität
Waymos Robotertaxis sind seit einigen Monaten ein unverkennbarer Bestandteil des Stadtbildes von San Francisco. Einst als neuartiger Service konzipiert, der letztes Jahr für begrenzte Fahrten im Stadtzentrum eröffnet wurde, sind Waymo-Fahrten mittlerweile für die breite Öffentlichkeit zugänglich und auf den hügeligen Straßen der Stadt allgegenwärtig.
Das Unternehmen, welches im Besitz von Googles Mutterkonzern Alphabet ist, hat seine Reichweite auch auf kalifornische Autobahnen und Los Angeles ausgeweitet. Inzwischen absolviert Waymo wöchentlich über 100.000 Fahrten in San Francisco, Phoenix und Los Angeles – doppelt so viele wie noch im Mai. Bei einer Gewinnbekanntgabe im Juli kündigten Alphabet-Manager zudem an, weitere 5 Milliarden Dollar in Waymo zu investieren.
Doch die Frage nach der Profitabilität des Geschäftsmodells von Waymos Robotertaxis bleibt offen. Einige Beobachter spekulieren, ob sich Waymo eines Tages von der Verwaltung der Fahrzeugflotten abwenden und sich mehr auf den Verkauf seiner Technologie an andere Unternehmen konzentrieren könnte.
Dass Waymo diesen fast schon mainstreamartigen Status erreicht hat, ist weitgehend den Milliarden zu verdanken, die Alphabet über Jahre hinweg in das autonome Fahrzeugprojekt investiert hat, sowie der Geduld, die das Unternehmen mit der Technologie bewiesen hat.
Obwohl Robotaxi-Dienste derzeit nicht rentabel sind, wetteifern Waymo und weitere Unternehmen der autonomen Fahrzeugindustrie wie General Motors' Cruise und Amazons Zoox um Anteile an einem Markt, der eines Tages nach Schätzungen von Analysten einen Wert von bis zu 5 Billionen Dollar erreichen könnte.

