Wacker Chemie beeindruckt mit erweitertem Biotechnologie-Engagement in München
Wacker Chemie setzt ein starkes Signal für die Zukunft der Biotechnologie: Der Chemiekonzern eröffnete in München ein neues Forschungszentrum, das sich vorrangig der Entwicklung von Biopharmazeutika widmet. Mit dabei waren der Vorstandschef Christian Hartel, Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) sowie zahlreiche geladene Gäste, die dem feierlichen Event beiwohnten.
Diese innovativen Medikamente zeichnen sich dadurch aus, dass ihre Wirkstoffe mithilfe gentechnischer Verfahren auf Basis von Proteinen und nicht durch chemische Synthese hergestellt werden. Christian Hartel betonte das enorme Wachstumspotential, das in diesem Bereich steckt, und verdeutlichte, dass trotz wirtschaftlicher Herausforderungen die Entscheidung für Investitionen in die Forschung als notwendig erachtet wird.
Das neue Zentrum wird einem Team von 90 Mitarbeitern Platz bieten, wobei Wacker Chemie hierfür nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag aufwendet – genaue Zahlen hält der Konzern unter Verschluss. Wirtschaftsminister Aiwanger zeigte sich begeistert: "Genau solche Projekte brauchen wir, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Innovationen aus Bayern in die Welt zu bringen."
Diese strategische Investition unterstreicht das Bekenntnis der Firma zu zukunftsweisender Forschung und setzt gleichzeitig ein starkes Zeichen für den Forschungsstandort Bayern.

