US-Regierung öffnet Tür für umfassendere Cannabisforschung

Die Regierung der Vereinigten Staaten schlägt ein neues Kapitel in der Regulierung von Cannabis auf. Präsident Donald Trump hat ein Dekret unterzeichnet, das die Grundlage für eine herabgestufte Einstufung von Cannabis und insbesondere seines Bestandteils Cannabidiol (CBD) schafft. Die Pflanze wird nun in eine weniger strenge Klassifizierung eingeordnet. Obwohl zahlreiche US-Bundesstaaten den persönlichen und medizinischen Gebrauch von Marihuana erlaubt haben, bleiben die bundesweiten Gesetze strenger. Trotz der neuen Regelungen müssen Nutzer weiterhin mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Mehrfache Verstöße können nach wie vor zu teils erheblichen Haftstrafen und Bußgeldern führen. Das bisher als Droge der Kategorie 1 eingestufte Marihuana wird nun in Richtung Kategorie 3 umgestuft. Kategorie 1 ist für Substanzen mit hohem Missbrauchspotenzial reserviert, während Kategorie 3 eine moderatere Gefahr für Abhängigkeit sieht und Drogen wie Ketamin und anabole Steroide umfasst.
In Deutschland hingegen wurde der Cannabisgebrauch seit dem 1. April 2024 unter bestimmten Bedingungen liberalisiert. Volljährige dürfen bis zu drei Pflanzen privat anbauen und eine begrenzte Menge für den persönlichen Gebrauch besitzen. Auflagen zu Abständen und Konsumvorrechten sollen den verantwortungsvollen Umgang fördern.

