US-Börsen mit leichtem Plus, Handelsgespräche bleiben im Fokus
Die US-amerikanischen Aktienmärkte verbuchten zu Beginn der neuen Handelswoche leichte Gewinne. Doch die allgemeine Unsicherheit dominierte, da viele Marktteilnehmer die laufenden Gespräche zwischen den USA und China abwarten wollten, bevor sie neue Investitionsrisiken eingingen. Chinesische Staatsmedien berichteten, dass die Verhandlungen am Nachmittag in London starteten, mit der Hoffnung auf eine Minderung der Spannungen zwischen den beiden größten Wirtschaftsmächten. Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown betonte jedoch die anhaltende Unsicherheit über den Ausgang dieser Handelsstreitigkeiten.
Der Dow Jones Industrial konnte nach einem schwächeren Start zwei Stunden vor Schluss um 0,25 Prozent zulegen und erreichte 42.868 Punkte. Der S&P 500 stieg um 0,31 Prozent auf 6.019 Zähler, während der technologieorientierte Nasdaq 100 um 0,37 Prozent auf 21.843 Punkte anstieg.
Unter den bemerkenswerten Bewegungen fand Tesla nach einem anfänglichen Rückschlag zu einem Plus von 1,4 Prozent. Dies folgte nach jüngsten Turbulenzen aufgrund eines Konflikts zwischen Elon Musk und Donald Trump. Apple hingegen verzeichnete als einziger Verlierer unter den sogenannten "Magnificent 7" ein Minus von 0,7 Prozent, obwohl im Herbst neue iPhone-Funktionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz erwartet werden.
Am Nasdaq verzeichneten Qualcomm-Aktien ein deutliches Plus von 4,5 Prozent. Der Chipkonzern hatte ein Übernahmeangebot für Alphawave angekündigt. Dagegen erlebten Warner Bros. Discovery-Aktien einen Rückgang ins Minus, nachdem sie zuvor um 13 Prozent gestiegen waren, ausgelöst durch Pläne zur Aufspaltung des Unternehmens.
Boeing führte unter den Dow-Werten mit einem Anstieg von 3,2 Prozent die Gewinnerliste an, während Merck & Co mit einem Plus von 0,4 Prozent im Mittelfeld lag. Zu den Verlierern zählten Robinhood Markets und Applovin, die beide fast fünf Prozent einbüßten, da ihre Aufnahme in den S&P 500 ausblieb.

