Ukraine verantwortlich für Artilleriebeschuss in Donezk - Kreml spricht von "monströsem Akt des Terrorismus"
Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow hat die Ukraine für den Artilleriebeschuss auf einem Markt in der von Russland beherrschten Stadt Donezk verantwortlich gemacht. Bei dem Angriff kamen insgesamt 28 Menschen ums Leben. Peskow bezeichnete den Vorfall als "monströsen Akt des Terrorismus" und verurteilte ihn entschieden.
Donezk, die Hauptstadt des Kohle- und Stahlreviers Donbass, befindet sich seit 2014 unter russischer Kontrolle. Russland hat das Gebiet im Jahr 2022 völkerrechtswidrig annektiert. Der Markt, auf dem die Artilleriegeschosse eingeschlagen sind, liegt nahe der Frontlinie zwischen russischen und ukrainischen Truppen.
Die russische Seite gibt der Ukraine die Schuld für den Angriff, während die ukrainischen Behörden sich bisher nicht geäußert haben. Unabhängig davon, wer für den Angriff verantwortlich ist, bleibt die Situation weiterhin angespannt.
Russlands Außenminister Sergej Lawrow wird den Vorfall im UN-Sicherheitsrat ansprechen, berichtete die Regierungszeitung "Rossiskaja Gaseta". Lawrow ist nach New York gereist, um an den Beratungen des höchsten UN-Gremiums teilzunehmen.
Der Vorfall in Donezk zeigt erneut, wie instabil die Lage in der Region ist. Die Andauer des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine belastet nicht nur die Bevölkerung vor Ort, sondern hat auch Auswirkungen auf die internationale Gemeinschaft. (eulerpool-AFX)

