Ukraine beharrt auf Waffenruhe vor Friedensgesprächen
Die Ukraine hat den Vorschlag des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump entschieden zurückgewiesen, Friedensverhandlungen ohne vorherige Waffenruhe aufzunehmen. Serhij Leschtschenko, Berater im ukrainischen Präsidentenbüro, betonte im nationalen Fernsehen die klare Haltung Kiews: Zunächst müsse eine Waffenruhe erzielt werden, bevor weitere Gespräche in Betracht gezogen werden könnten. Leschtschenko warnte, dass fortdauernde Kampfhandlungen während der Gespräche erhebliche Risiken für die Verhandlungsposition der Ukraine darstellen und die Möglichkeit von Erpressungsversuchen seitens des Gegners fördern könnten. Dies würde die Stabilität und den Fortschritt der Friedensverhandlungen gefährden. Trump hatte in seinem sozialen Netzwerk Truth Social erklärt, nach Konsultationen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und europäischen Alliieren sei man sich weitgehend einig, dass ein direktes Friedensabkommen der effektivste Weg zur Beendigung der Konflikte in der Ukraine sei.
Er kritisierte, dass Waffenstillstandsabkommen oft instabil seien und langfristige Lösungen behinderten. Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als drei Jahren gegen die russische Invasion und bleibt standhaft in ihrer Forderung nach einer Waffenruhe als Basis für konstruktive Friedensverhandlungen.

