Iran-Optimismus zieht Dax zum Wochenbeginn klar ins Plus

18. Mai 2026, 17:43 Uhr · Quelle: dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse
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Der Dax legte zum Wochenstart um 1,5 Prozent auf 24.307 Punkte zu. Treiber war die Hoffnung auf einen iranischen Friedensplan.

Frankfurt/Main - Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.307 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

"Die Nachricht über einen vorgelegten Fünf-Punkte-Plan des Iran zur Beendigung des Krieges hat dem Dax heute einen kräftigen Turnaround beschert", Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Noch deutlich im Minus gestartet, nutzten Anleger bereits in den ersten Handelsstunden die Kurse unter 24.000 Punkten für Schnäppchenkäufe und zogen den Index nach den Eröffnungsverlusten ins Plus. Ihr Mut wurde belohnt, als dann am Mittag die Nachrichten über einen möglichen Kompromiss zwischen den USA und dem Iran über die Ticker liefen. Der Dax zog in der Spitze auf über 24.400 Punkte an."

"Der Markt wurde dabei einmal mehr von den wenigen Technologieaktien wie Infineon und SAP gestützt. Anleger spielten das KI-Thema aber auch über die Aktien von Siemens Energy und Siemens. Sie gehen nun verstärkt davon aus, dass sich die Situation im Nahen Osten bald beruhigt. Diese Annahme tätigen sie zwar bereits seit mehreren Wochen, aber der Optimismus bekommt mit jeder Nachricht wie der heutigen neue Nahrung."

"Mit den steigenden Kursen konnte sich auch das Gewinnerfeld im Dax im Handelsverlauf ausweiten. Angeführt wurde das Feld von Rheinmetall. Auch die Deutsche Telekom und SAP waren zum Wochenstart gefragt. Vorsicht ließen die Investoren dagegen bei den zyklischen Branchen und speziell den Autoaktien walten. Die Anteilsscheine von VW, Mercedes-Benz, BMW und Porsche fanden sich deshalb in der Verlustzone und damit am Dax-Ende wieder."

"Insgesamt dürfte die Stimmung an der Börse weiterhin von der Skepsis geprägt bleiben, ob es tatsächlich zeitnah zu einem Frieden im Iran kommt. Die gestiegenen Energiepreise drücken über die Inflationsentwicklung auf das Konsumverhalten und schüren so die Angst vor einer Fortsetzung der wirtschaftlichen Flaute in Deutschland", so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1648 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8585 Euro zu haben.

Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.544 US-Dollar gezahlt (+0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 125,42 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 110,80 US-Dollar, das waren 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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18.05.2026 · 17:43 Uhr
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