Uber prüft Kosteneffizienz durch Stablecoin-Zahlungen, tritt in „Studien“-Phase ein
Uber wirft einen ernsthaften Blick auf Stablecoins, da das Unternehmen Möglichkeiten untersucht, internationale Transaktionen zu vereinfachen und Kosten für grenzüberschreitende Zahlungen zu senken.
Beim Bloomberg Tech Summit in San Francisco am 5. Juni sagte CEO Dara Khosrowshahi, dass sich das Unternehmen derzeit in der „Studienphase“ befindet, um Stablecoins als potenzielles Zahlungsmittel zu evaluieren, und nannte die Technologie „super interessant“.
Der Geschäftsführer hob Stablecoins aufgrund ihrer praktischen Nützlichkeit in globalen Geschäftsbetrieben hervor.
Während Uber in der Vergangenheit bereits Interesse an Kryptowährungen signalisiert hat und bereits 2021 erklärte, dass es offen dafür ist, digitale Vermögenswerte zu akzeptieren, scheint der aktuelle Fokus pragmatischer zu sein und konzentriert sich auf reale Anwendungsfälle, die die operative Effizienz des Unternehmens verbessern könnten.
Diese Verschiebung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem regulatorische Klarheit insbesondere in den USA Gestalt annimmt, wo der überparteiliche GENIUS Act darauf abzielt, einen klaren rechtlichen Rahmen für Zahlungs-Stablecoins zu schaffen.
Das Gesetz fällt mit ähnlichen Entwicklungen in Europa unter MiCA und aufkommenden Regulierungen in Asien zusammen. Diese wachsende regulatorische Sicherheit hat traditionelle Finanzinstitute wie Citigroup und Wells Fargo dazu veranlasst, Stablecoin-Initiativen zu erkunden.
Im April hat Mastercard auch ein Stablecoin-Zahlungssystem eingeführt und mit OKX und Nuvei zusammengearbeitet, um Verbrauchern zu ermöglichen, Stablecoins weltweit auszugeben und Händlern, diese zu akzeptieren. Die Initiative spiegelt die zunehmende regulatorische Klarheit wider und umfasst die Integration mit großen Krypto-Plattformen wie MetaMask, Kraken und Binance für nahtlose, durchgehende Transaktionen.
Andere Unternehmen, einschließlich Stripe, haben ebenfalls laufende Gespräche mit Banken enthüllt, um Stablecoin-Schienen für den Handel zu nutzen.
Für Uber, eine Plattform, die in mehr als 70 Ländern und 15.000 Städten tätig ist, könnten Stablecoins eine kosteneffiziente Lösung darstellen, um Fahrerzahlungen abzuwickeln, Kundentransaktionen zu bearbeiten und die Komplexität traditioneller Währungsumtauschprozesse zu umgehen. Ob Uber über die explorative Phase hinausgeht, bleibt abzuwarten.

