Euro fällt auf Monatstief: US-Arbeitsmarktzahlen sorgen für Druck
Der Kurs des Euro verzeichnete am Donnerstagabend im US-Devisenhandel einen deutlichen Rückgang und erreichte damit das niedrigste Niveau seit fast einem Monat. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1648 US-Dollar gehandelt. Zuvor hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs auf 1,1675 US-Dollar festgelegt, nach 1,1684 US-Dollar am Mittwoch. Damit ergab sich ein Dollarpreis von 0,8565 Euro, im Vergleich zu 0,8558 Euro am Vortag.
Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch unerwartet positive Konjunkturdaten aus den USA beeinflusst. Die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der vergangenen Woche geringer ausgefallen als von Experten prognostiziert. Diese Arbeitsmarktdaten stehen im Fokus der Finanzmärkte, da sie als wichtiger Indikator für die weitere Geldpolitik in den USA gelten. Analysten achten deshalb verstärkt auf solche Signale, die Einfluss auf Wechselkurse und Kapitalströme haben können.

