Tragödie in Kentucky: Frachtflugzeugabsturz fordert zahlreiche Opfer
Eine tragische Nachricht erschüttert den US-Bundesstaat Kentucky: Die Zahl der Todesopfer nach dem Absturz eines Frachtflugzeugs in Louisville steigt weiter an. Mindestens zwölf Menschen, darunter ein kleines Kind, wurden laut US-amerikanischen Medienberichten, die sich auf behördliche Angaben stützen, bei dem Unglück getötet. Neben den Toten gibt es über ein Dutzend Verletzte, von denen einige schwere Verletzungen wie Verbrennungen und Rauchvergiftungen erlitten haben.
Die Absturzursache des Frachtflugzeugs in einem Außenbezirk von Louisville bleibt weiterhin ungeklärt. Im Einsatz war eine Maschine vom Typ McDonnell Douglas MD-11, die am Dienstag um 17:15 Uhr Ortszeit vom Louisville Muhammad Ali International Airport startete.
Fotos und Videos vom Absturzort zeigen, dass das Flugzeug über einem Industriegebiet abstürzte und in einem gewaltigen Feuerball explodierte. Der Logistikriese UPS bestätigte, dass es sich um ein firmeneigenes Frachtflugzeug handelte, an Bord seien drei Besatzungsmitglieder gewesen.
Rettungskräfte durchkämmen weiterhin das betroffene Gebiet in der Hoffnung, vermisste Personen zu finden. Es wird vermutet, dass die drei Crewmitglieder unter den Opfern sind.
Einen entscheidenden Hinweis auf den Unfallhergang liefert die Nationale Verkehrs- und Sicherheitsbehörde NTSB: Ersten Erkenntnissen zufolge fing das linke Triebwerk beim Start Feuer, löste sich vom Flügel und verursachte das verheerende Feuer. Der Flug- sowie der Flugdatenschreiber wurden mittlerweile sichergestellt.
Das Flugzeug, das mit 144.000 Litern Treibstoff voll betankt war, war auf dem Weg über eine Strecke von knapp 7.000 Kilometern nach Honolulu, Hawaii. Der Absturz ereignete sich in der Nähe von Recycling- und Autoteilefirmen, das genaue Ausmaß der Schäden ist noch unklar.

