Tragische Methanexplosion in polnischer Kohlegrube

Ein schweres Grubenunglück hat in einer Kohlegrube im schlesischen Pawlowice, Polen, zwei Menschenleben gefordert. Wie der Minenbetreiber JSW berichtet, ereignete sich die Katastrophe infolge einer Methanexplosion, die am Montagnachmittag in einer Tiefe von 900 Metern registriert wurde.
Zum Zeitpunkt der Detonation befanden sich zehn Bergleute in unmittelbarer Nähe zur Unglücksstelle. Acht Kumpel konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Tragischerweise blieb jedoch von einem 41- und einem 40-jährigen Bergarbeiter jegliches Lebenszeichen aus.
Nach einer intensiven, siebenstündigen Rettungsaktion konnten die Einsatzkräfte die beiden Bergleute in der Nacht auf Dienstag aus dem Schacht bergen. Ein anwesender Arzt bestätigte noch vor Ort den Tod der Männer. Laut der Obersten Bergbaubehörde beläuft sich die Zahl der Todesopfer bei Grubenunglücken in Polen in diesem Jahr nunmehr auf 15.

