The Elder Scrolls 6 nutzt Creation Engine 3 – Starfield-Update kommt bald
Seit Jahren warten Fans auf handfeste Neuigkeiten zu The Elder Scrolls 6. Jetzt hat Todd Howard zumindest technisch Klarheit geschaffen und gleichzeitig die Erwartungen gebremst. In einem ausführlichen Gespräch im Kinda Funny Gamescast (ca. Minute 43) bestätigte der Bethesda-Chef, dass das nächste TES wird von der neuen Creation Engine 3 angetrieben. Das ist die Weiterentwicklung der Creation Engine 2, die bereits Starfield nutzte. Für viele Fans ist das ein wichtiges Signal. Bethesda bleibt seiner eigenen Technologie treu, statt auf Unreal Engine 5 umzusteigen.
Howard erklärte, dass Bethesda in den letzten Jahren intensiv an der Engine gearbeitet habe. Creation Engine 3 soll nicht nur The Elder Scrolls 6 antreiben, sondern auch zukünftige Projekte. „Wir sind glücklich mit dem technologischen Fortschritt“, sagte Howard. Das Spiel sei intern spielbar, man stehe kurz vor einem wichtigen Meilenstein. Der Großteil des Studios arbeite inzwischen an TES6. Das klingt positiv. Aber wer auf Gameplay, Setting oder Release-Zeitraum gehofft hat, wird enttäuscht. Howard bleibt vorsichtig. Er betont erneut, dass es „noch eine Weile dauern“ werde.
Viele Fans fühlen sich dabei an frühere Statements erinnert. Schon 2024 war bekannt, dass das Spiel spielbar sei. Schon im letzten Jahr hieß es, die Entwicklung verlaufe gut. Konkreter wird es nicht. Leak-Gerüchte über einen Release im Jahr 2027 sind bisher im Sand verlaufen. Wie man sagt.
The Elder Scrolls 6: Rückkehr zum klassischen Bethesda-Rollenspiel
Spannend ist eine andere Aussage. Howard sprach davon, dass man mit The Elder Scrolls 6 wieder stärker zum „klassischen Stil“ zurückkehren wolle, also zu der Art von Rollenspiel, für die Bethesda bekannt ist. Das klingt wie eine bewusste Abgrenzung von Experimenten wie Fallout 76 oder den strukturellen Veränderungen in Starfield.
Viele Fans vermissten bei Starfield genau dieses klassische Fantasy-Feeling mit dichter Welt, klarer Identität und starkem Entdeckungsdrang. Wenn Bethesda hier wirklich zurück zu seinen Wurzeln geht, könnte das für große Erleichterung sorgen. Doch bis dahin bleibt Geduld gefragt.

Mit The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered konnte man die Rollenspiel-Fans bei Laune halten. Das Remaster erschien als Shadow-Drop-Release am 22. April 2025. – Bild: Bethesda / YouTube-Screenshot
Starfield bekommt Updates, aber keinen Neustart
Neben Elder Scrolls sprach Howard auch über Starfield. Gute Nachrichten: Es kommt bald neue Infos. Bethesda arbeite an „viel Content“ und sei bereit, das bald richtig zu zeigen.
Doch eines stellte Howard klar: Es wird kein „Starfield 2.0“ geben. Er dämpfte bewusst Erwartungen. Wer Starfield mochte, werde die kommenden Updates lieben. Wer das Spiel hingegen langweilig fand oder keinen Zugang dazu hatte, werde dadurch vermutlich nicht plötzlich überzeugt. Das ist ehrlich, aber auch riskant. Denn Starfield spaltet bis heute die Community. Einige feiern das Sci-Fi-Rollenspiel, andere kritisieren die Struktur und das Fehlen einer dichten, zusammenhängenden Welt. Und ja, der Weltraum kann langweilig sein.
Todd Howard spricht von Meta-Änderungen und neuen Wegen, den Weltraum zu nutzen. Doch es wird kein radikaler Umbau. Bethesda sendet ein klares Signal: The Elder Scrolls 6 hat klare Priorität. Die Technik steht. Die Vision ist da. Doch es bleibt ein Langzeitprojekt. Ob sich ein Release im nächsten Jahr ausgehen wird? Derzeit gibt es nur Spekulationen, aber keine handfesten Belege.


