Technische Panne bei Trumps Davos-Reise
Die Reise des US-Präsidenten Donald Trump zum Weltwirtschaftsforum in Davos verlief nicht ohne Turbulenzen. Ein unerwartetes technisches Problem machte eine Rückkehr des Präsidenten nach Washington nötig, nachdem die Air Force One nur kurz in der Luft war. Doch die Schwierigkeiten wurden schnell behoben, und ein Ersatzflugzeug, wiederum eine Boeing 757, brachte Trump und seine Entourage sicher auf den Weg in die Schweiz. Die Ursache des Abbruchs war ein elektrisches Problem, das die Crew der Präsidentenmaschine bei ihrem nächtlichen Abflug von der Joint Base Andrews feststellte. Die sicherheitsbedachte Entscheidung, die enorme Maschine umzuwenden, führte zu einem kurzem Zwischenstopp in der Nähe der US-Hauptstadt. Trump setzte dennoch unbeirrt seinen Kurs fort und erreichte mit Verzögerung sein Ziel, während das WEF-Programm bereits in vollem Gange ist.
Problematisch könnte die spätere Ankunft für Trumps Rede beim Forum werden, die für den Nachmittag angesetzt ist. Seine Präsenz wird mit Spannung erwartet, insbesondere im Kontext seiner kontroversen politischen Ankündigungen. Diese beinhalten die Drohung mit einer Annexion Grönlands und die Einführung von weiteren Zöllen gegen Verbündete. Des Weiteren stehen Pläne eines sogenannten 'Friedensrats' nach dem Gaza-Konflikt im Raum. Gespannt beobachten Interessierte und Experten gleichermaßen, wie sich der US-Präsident zu diesen Themen äußern wird. Davos ist jedenfalls bereit, Trump und sein umfangreiches Gefolge in der eigens dafür hergerichteten Kirche zu empfangen.

