Tech-Stop Air Force One: Unverhoffte Atempause für Trump unterwegs nach Davos
US-Präsident Donald Trump erlebte auf seinem Weg zum Weltwirtschaftsforum in Davos eine unerwartete Verzögerung, als technische Schwierigkeiten seine Reise kurzzeitig zum Erliegen brachten. Die Präsidentenmaschine, beladen mit Trump und seinem Gefolge, kehrte kurz nach dem Abflug vom Militärflugplatz Joint Base Andrews bei Washington um. Eine kleine elektrische Störung zwang das Team an Bord der Air Force One zum Vorsichtsabbruch, erklärte Karoline Leavitt, die Sprecherin Trumps, den begleitenden Journalisten.
Vom vertrauten Stützpunkt an der Ostküste aus wurde die Fortsetzung der Reise in einer kleineren Boeing 757 organisiert. Während die mitreisenden Reporter von einem geplanten Start nach Zürich berichteten, wurde die ungeplante Unterbrechung etwa eine Stunde nach dem Start klar.
Diese Verzögerung könnte die Ankunft des Präsidenten in der Schweiz, wo er seine Rede beim Weltwirtschaftsforum halten wollte, nach hinten verschieben. Ursprünglich war geplant, dass Trump um 14:30 Uhr sprechen sollte.
Mit der größten US-Delegation, die das Treffen hochrangiger Wirtschafts- und Politführer in Davos je gesehen hat, gereist, zieht Trump besonderes Interesse auf sich. Dies resultiert nicht zuletzt aus seinen umstrittenen Aussagen und Plänen, die für Gesprächsstoff sorgen werden. Als logistische Basis für ihre breite Aufstellung in Davos haben die Amerikaner eine Kirche ausgewählt – ein Ort, der wohl nicht weniger zu ihrem beachtlichen Auftritt beitragen könnte.

