Worthington Steel plant Übernahme von Klöckner & Co: Deutsche Zustimmung empfohlen
Der Stahlhändler Klöckner & Co hat seinen Aktionären das Übernahmeangebot durch den US-amerikanischen Konzern Worthington Steel nahegelegt. Das Unternehmen betonte, dass sowohl Aufsichtsrat als auch Management den gebotenen Preis als 'attraktiv, fair und angemessen' erachten. Dies wurde am Freitag in einer Erklärung in Düsseldorf öffentlich gemacht.
Trotz der Übernahmepläne soll Klöckner weiterhin unter der Führung des derzeitigen Vorstandes unabhängig operieren, angeführt von CEO Guido Kerkhoff. Der Konzern versicherte zudem, dass keine Schließungen von Standorten oder Entlassungen geplant seien. Interessierte Aktionäre haben bis zum 12. März Zeit, das Angebot anzunehmen.
Bereits im Januar hatte Klöckner eine grundsätzliche Einigung mit Worthington über die Übernahme bekanntgegeben. Als Teil eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots bietet Worthington elf Euro je Aktie von Klöckner an. Die gesamte Transaktion hat ein Volumen von circa 2,1 Milliarden Euro. Friedhelm Loh, Großaktionär von Klöckner, hat sich entschlossen, seinen bedeutenden Anteil von rund 41,5 Prozent in das Angebot einzubringen.

