Switch 2: Keine Hinweise auf DLSS - Leistung auf PS4/PS4 Pro-Niveau laut Digital Foundry (UPDATE)
Nintendo setzt bei der Switch 2 offenbar nicht auf Nvidias KI-gestützte DLSS-Technologie zur Bildskalierung. Digital Foundry analysierte in einem neuen Video die während der Nintendo Direct gezeigten Spiele: Sie fanden keine Hinweise auf den Einsatz dieser Technik.
Titel wie Mario Kart World und Donkey Kong Bananza liefen ohne DLSS und ohne Kantenglättung. Metroid Prime 4: Beyond bildete eine Ausnahme und zeigte Anzeichen für Anti-Aliasing. Laut der Analyse lief Mario Kart World mit 1440p und 60 FPS, während Donkey Kong Bananza mit 1080p und 60 FPS dargestellt wurde. Auch ältere Titel wie The Legend of Zelda: Breath of the Wild und Tears of the Kingdom erreichten auf der neuen Konsole 1440p und 60 FPS.
Dritthersteller-Spiele boten eine gemischte Leistung: The Duskbloods von FromSoftware lief mit 1080p und 30 FPS. Cyberpunk 2077: Ultimate Edition nutzte eine dynamische Auflösung zwischen 540p und 1080p, um eine stabile Bildrate zu erreichen. Final Fantasy VII Remake Intergrade wurde mit 1080p und 30 FPS dargestellt. Insgesamt zeigten die Tests, dass die Switch 2 eine Leistung auf dem Niveau der PlayStation 4 und PlayStation 4 Pro erreicht.
UPDATE 17:00 UHR
Nintendos Switch 2-Entwickler haben DLSS und Hardware-Raytracing gegenüber TomsHardware bestätigt.
Direktor Takuhiro Dohta bestätigte auf die Frage von Shannon Liao von Inverse, dass Nintendo die DLSS-Hochskalierungstechnologie verwendet und sie anderen als Werkzeug zur Verfügung stellt.
"Wenn es um die Hardware geht, ist sie in der Lage, maximal 4K an einen Fernseher auszugeben. Ob der Softwareentwickler diese Auflösung als native Auflösung nutzt oder sie auf eine kleinere Rate und ein Upscaling bringt, kann der Softwareentwickler selbst entscheiden", sagte er. "Und ich denke, das eröffnet dem Softwareentwickler eine Menge Optionen, aus denen er wählen kann."
Was das Hardware-Raytracing angeht, so bestätigte Dohta, dass der Chip es unterstützen kann, und deutete an, dass dies ein weiteres Tool ist, das Softwareentwickler implementieren können.

