Steve Eisman: Von Zinswende zu künstlicher Intelligenz – die Märkte im Wandel
Steve Eisman, bekannt für seine vorausschauenden Marktanalysen, zeigt sich derzeit optimistischer. Seine Berühmtheit erlangte der Investor durch das erfolgreiche Setzen auf fallende Kurse des US-Immobilienmarkts vor der Krise 2008. Kürzlich äußerte er sich zu aktuellen Marktphänomenen wie der jüngsten Zinssenkung der US-Notenbank und dem florierenden KI-Markt.
In einem Gespräch mit dem Sender CNBC äußerte Eisman die Erwartung, dass die aktuelle Zinssenkungsrunde der Federal Reserve von kurzer Dauer sein dürfte. Er rechnet mit einer maximalen Senkung um 100 Basispunkte und sieht in der geldpolitischen Lockerung kein Spielwechsel für Anleger. Diese Einschätzung korrespondiert mit der letzten Zinsrunde, die im Dezember 2024 endete.
Auch wenn die Senkung der Zinsen möglicherweise die Aktivitäten auf dem Immobilienmarkt anregen könnte, bleibt Eisman skeptisch, ob dies den bisher erstarrten Markt grundlegend beleben wird. Seiner Ansicht nach bleibt das aufstrebende Feld der künstlichen Intelligenz das zentrale Marktgeschehen, das sowohl Aktienbewegungen als auch die Gesamtwirtschaft beeinflusst.
Besonders die Entwicklungen im Bereich der AI-Hardware erachtet Eisman als herausragend. Er zeigt großes Interesse an den Energiequellen, die für AI-Unternehmen entscheidend sind, und betrachtet Kernenergie als zukunftsweisend. Erstaunt über den Wandel, betont er deren spannende Rolle in der modernen Wirtschaft.

