Sony erhöht PS5-Lieferungen, um US-Zollrisiken zu umgehen
Sony hat Maßnahmen ergriffen, um mögliche Engpässe und steigende Kosten durch neue US-Zölle auf Importe aus China zu vermeiden. Seit dem 04.02.25 werden Waren aus China bei der Einfuhr in die USA mit einem Zollsatz von 10 Prozent belegt.
Das Unternehmen erklärte in seinem jüngsten Geschäftsbericht, dass es seine Lieferketten ausweiten und "strategische Lagerbestände" in den USA aufbauen werde.
Hintergrund ist die Einführung eines 10-prozentigen Einfuhrzolls auf chinesische Waren durch die US-Regierung. Experten gehen davon aus, dass weitere Handelsbarrieren folgen könnten. Sony sucht daher nach alternativen Produktionsstandorten für die PS5 und andere Elektronikprodukte.
Das Unternehmen erwartet nur geringe Auswirkungen auf den Gewinn im aktuellen Geschäftsjahr. Gleichzeitig gibt es Bedenken, dass steigende Zölle auch andere Elektronikprodukte sowie physische Spiele verteuern könnten.

