Selenskyj lobt Unterstützung der USA: Ein klares Signal an Moskau
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Zufriedenheit über die jüngste Unterstützung der Vereinigten Staaten für die Ukraine zum Ausdruck gebracht. Dankbar wandte er sich an US-Präsident Donald Trump für dessen Engagement, den Schutz der ukrainischen Bevölkerung zu fördern, nachdem sie in einem Telefongespräch Vereinbart hatten, die Kommunikation zu intensivieren und zukünftige Schritte besser abzustimmen. "Danke, Mr. President! Danke Amerika!", schrieb Selenskyj auf Facebook.
In seiner allabendlichen Ansprache machte Selenskyj deutlich, dass die Verantwortung für die Fortdauer des Konflikts allein bei Russland und Präsident Wladimir Putin liege. Er warnte eindringlich davor, den Krieg als neue Normalität zu akzeptieren, wie es Russland anstrebe.
Donald Trump, der sich am Nachmittag mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte traf, stellte Russlands Präsident Putin ein Ultimatum. Sollte es binnen 50 Tagen zu keiner Lösung im Krieg gegen die Ukraine kommen, würden die USA harte Zölle gegen Russlands Handelspartner verhängen. Zudem bestätigten Trump und Rutte weitere Waffenlieferungen an die Ukraine.
Selenskyj versprach, Kiew werde den US-Sondergesandten Keith Kellogg umfassend über die Entwicklungen an den Fronten und die neuesten russischen Offensivvorbereitungen informieren. Er betonte, dass Russland weiterhin die Mittel habe, um seine Nachbarn zu destabilisieren, aber die internationale Gemeinschaft habe mittlerweile erkannt, wie sie Druck auf Putin ausüben müsse.
Keith Kellogg traf am Morgen zu einem mehrtägigen Besuch in Kiew ein, um sich ein genaues Bild der aktuellen Situation zu machen.

