Schnelle Bodensanierung in der Lebensmittelindustrie mit Crete ACC und Remmers Crete System
Beschleunigte Beschichtungssysteme für Industrieböden: Sanierung und Reparatur im laufenden Betrieb effizient umsetzen
Löningen, 11.05.2026 (PresseBox) - In der Lebensmittelindustrie müssen Reparaturen und Sanierungen oft im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Durch den Einsatz des Beschleunigers Crete ACC kann der Beschichtungsaufbau im Crete System in jedem Arbeitsgang zusätzlich beschleunigt werden – ganz gleich, ob Grundierung, Beschichtung oder Versiegelung.
1. Untergrundvorbereitung:
Den mineralischen Untergrund mechanisch vorbereiten und im Anschluss Verkrallungsschnitte setzen. Faustformel: Die doppelte Tiefe und Breite zur Systemstärke (Beispiel: 6 mm Systemstärke bedeutet 12 x 12 mm Verkrallungsschnitt).
2. Zubereitung:
Crete ACC der Grundmasse des jeweiligen Crete Produktes (Komponente A und D) vollständig zugeben. Systemprodukte sind zum Beispiel: Crete TF 60 (Grundierung, Versiegelung), Crete SL 80 (Beschichtung) oder Crete BL 120 (Beschichtung). Dabei sollte das Anmischen der flüssigen Komponenten im Vorfeld in einem Mischgefäß stattfinden, bevor die gesamten Komponenten inklusive Füllstoffes mittels Zwangsmischer (Optimal mit Seitenabstreifer) in folgender Reihenfolge gemischt werden:
a) Vormischen Komp. A + D (Pigment) + Zugabe des Beschleunigers Crete ACC.
b) Komponente A + D + Crete ACC + Komponente B -> Mischzeit ca. 30 Sekunden.
c) Zugabe der C-Komponente (Füllstoff) unter Rühren -> Mischzeit 2,5 – 3 Minuten.
3. Verarbeitung:
Vor dem Auflegen des Belages werden die Verkrallungsschnitte vorgefüllt und „frisch in frisch“ mit der Beschichtung überarbeitet. Zuerst wird die Fläche mit Crete TF 60 grundiert. Das Material wird dabei satt auf die Fläche gegeben und mit einen Gummischieber verteilt und anschließend mit einer Epoxy Rolle nachgerollt, so dass die Oberflächenporen vollständig gefüllt werden.
Die Auflegung der Beschichtung Crete SL 80 erfolgt mittels Stiftrakel und wird direkt im Anschluss mit einer Kunststoffstachelwalze nachgearbeitet (maximal 1-facher Kreuzgang). Dient Crete SL 80 als Basisschicht für einen Einstreubelag, so ist direkt nach dem einfachen Stacheln die Fläche im Überschuss einzustreuen, zum Beispiel mit Quarz 03/08 DF. Nach der Druchhärtung der Einstreuschicht, was bei der Beschleunigung mit Crete ACC bereits nach sechs Stunden bei 8°C der Fall ist, wird der Überschuss abgefegt. Die anschließende Kopfversiegelung mit Remmers Crete TF 60 erfolgt dann durch das Verlegen mittels Gummischieber und anschließender Verschlichtung der Fläche mit einer 50 cm Epoxy Rolle. Auch diese Schicht kann mittels Crete ACC beschleunigt werden, so dass bereits nach 4-5 Stunden die Fläche schon wieder belastet werden darf.
Zitat:
„Mit dem schnellen Grundierspachtel Crete FP lässt sich das Grundieren und der Rautiefenausgleich (ca. 1mm) im Crete System in nur einem Arbeitsgang erledigen. Das spart enorm Arbeitszeit!“
Mike van Dijken, Remmers Produktmanager Bodenschutz
Autor: Christian Behrens, Leiter Unternehmenskommunikation | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Remmers
Weitere Informationen zum Remmers Crete System finden Sie unter: https://www.remmers.com


