Schiffsangriffe in der Karibik: US-Militär agiert gegen Drogenschmuggel
Das US-Militär hat in der Karibik ein weiteres Mal ein Boot angegriffen, das vermeintlichen Drogenschmugglern gehörte, und dabei laut eigenen Angaben drei Männer getötet. Das angegriffene Schiff stand im Verdacht, von "terroristischen Organisationen" betrieben zu werden, da es sich auf einer bekannten Route für Schmuggelaktivitäten befand. Das Regionalkommando Southcom veröffentlichte auf der Plattform X ein Video, das den dramatischen Moment des explosionsartigen Angriffs zu dokumentieren scheint.
Seit Herbst des vergangenen Jahres hat die Regierung unter Präsident Donald Trump begonnen, gegen mutmaßliche Schmugglerboote in der Karibik und im Ostpazifik vorzugehen. Der erklärte Zweck dieser militärischen Operationen ist es, den grenzüberschreitenden Drogenschmuggel zu unterbinden. Doch diese Einsätze haben auch zu Kontroversen geführt, da die tödlichen Aktionen in internationalen Gewässern laut Kritikern möglicherweise gegen das Völkerrecht verstoßen. Offizielle Angaben beziffern die Opferzahl dieser Einsätze bislang auf über 130 Personen.

