Schaar: Alternativen zur Vorratsdatenspeicherung prüfen
01. Januar 2011, 07:19 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat an die Bundesregierung appelliert, Alternativen zur Vorratsdatenspeicherung gründlich zu prüfen. Er halte ein erweitertes «Quick Freeze»-Verfahren für sinnvoll, sagte Schaar der dpa. Dabei werden Daten, die die Telekommunikationsfirmen ohnehin erfassen, im Verdachtsfall vorübergehend gesichert und bei Bedarf den Fahndern zur Verfügung gestellt. Schaar zufolge könnten auch Flatrate-Anbieter Daten für einige Tage aufbewahren. Damit würde man bei Amokläufen und angekündigten Selbstmorden auf jeden Fall handeln können, so Schaar.

