Ruhiger Wochenauftakt: Euro stabil, Yen profitiert von Japans Wirtschaftsdaten
Der Eurokurs zeigte sich zum Wochenstart nahezu unverändert. In der Früh wurde die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,0482 US-Dollar gehandelt, was einem leichten Rückgang im Vergleich zum Freitagabend entsprach.
Experten beschreiben den Beginn der Handelswoche am Devisenmarkt als ereignisarm. Die Veröffentlichung entscheidender Konjunkturdaten aus der Eurozone ist im Tagesverlauf rar gesät.
Darüber hinaus sorgt ein Feiertag in den USA für geschlossene Märkte dort, was als Impulsgeber ausfällt. In der vorherigen Woche hatte der Euro von Hoffnungen auf ein Ende des Ukraine-Konflikts sowie einer allgemein positiven Stimmung an den Finanzmärkten profitieren können.
Anders hingegen präsentierte sich der japanische Yen, der am Morgen weiter zulegen konnte. Japans Währung fand Unterstützung in überraschend positiven Konjunkturdaten.
So zeigte sich die japanische Wirtschaft gegen Jahresende kräftiger als erwartet. Dies könnte der japanischen Notenbank Raum verschaffen, die geldpolitischen Maßnahmen behutsam zu straffen, was den Yen-Kurs zusätzlich stärkt.

