Rückgang bei deutschen Staatsanleihen – Börsen blicken gespannt nach Alaska
Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Freitag nachgegeben, was insbesondere auf eine optimistische Stimmung an den Aktienmärkten zurückzuführen ist. Der Euro-Bund-Future als Barometer für die Marktentwicklung fiel um 0,58 Prozent auf 128,78 Punkte. Im Gegenzug stieg die Rendite von zehnjährigen Bundesanleihen auf 2,78 Prozent – ein Anzeichen für geringere Nachfrage nach sicheren Anlagen.
Mit besonderem Interesse blicken die Finanzmärkte auf das bevorstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dabei steht die Hoffnung im Raum, dass möglicherweise ein Waffenstillstand thematisiert wird. Doch die Erwartungen der Analysten sind gedämpft.
Experten der Dekabank betonen die großangelegte Aufmerksamkeit auf das Treffen in Alaska, erwarten jedoch keine bahnbrechenden Entscheidungen. Die Auswirkungen auf die Märkte dürften somit überschaubar bleiben, zumal Trump im Vorfeld bereits klargestellt hat, dass keine Abmachungen ohne das Einverständnis der Ukraine getroffen werden.

