Rolls-Royce: Nach Höhenflug in der Warteposition
Der beeindruckende Kursanstieg der Rolls-Royce-Aktien, die sich seit Jahresbeginn zeitweise vervierfachten, hat jüngst an Schwung verloren. Mit einem Rückgang von 0,9 Prozent setzte sich die seit Ende Oktober anhaltende Seitwärtsbewegung fort.
Obwohl die Zahlen von den Analysten der Investmentplattform Hargreaves Lansdown positiv bewertet wurden, insbesondere dank der gestiegenen Flugstunden der Triebwerke, welche den Umsatz förderten, sowie der Margenverbesserungen aufgrund von neu ausgehandelten Verträgen, blieben die Erwartungen verhalten. Der Jahresausblick des Unternehmens wurde bestätigt, was grundsätzlich ein stabiles Bild zeichnet.
Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Die ausbleibende Erweiterung des Aktienrückkaufprogramms sorgte bei einigen Analysten, wie jenen von Jefferies, für leichte Enttäuschung. Dennoch könnte die aktuelle Schwäche der Aktie eine Gelegenheit bieten, da überarbeitete Langfristziele bis 2028/30 im Zuge der Jahrespräsentation im Februar in Aussicht gestellt werden.

