Rhetorik und Realpolitik: Das komplexe Schachspiel der nuklearen Abrüstung
Die Welt der nuklearen Rüstung ist ein gefährliches Terrain. In dieser angespannten Weltlage kommt der kommunikativen Präzision eine herausragende Bedeutung zu. Insbesondere in Russland ist diese Disziplin jedoch ins Wanken geraten. Die Vereinigten Staaten ihrerseits konnten auf diese Entwicklung kaum anders als reagieren, was unter Beobachtern wenig überraschend kam.
Interessanterweise hebt Donald Trump, wie bereits seine Vorgänger, die schreckliche Gewalt der Atomwaffen regelmäßig hervor. Dennoch zeigt er wenig Begeisterung für die notwendige Modernisierung dieser zerstörerischen Mittel während seiner bisherigen Amtszeit. Sein Bestreben, ein neues Abrüstungsabkommen unter Einbeziehung Chinas zu erzielen, könnte als potenziell vielversprechend angesehen werden.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger Joe Biden, scheint Trump eine ausgeprägtere Vision von Abschreckung zu verfolgen. Diese Klarheit in der Abschreckungspolitik könnte ihm durchaus als Verdienst angerechnet werden. Durch seine wiederkehrende Erinnerung an das nukleare Potential der Vereinigten Staaten gegenüber Wladimir Putin signalisiert er die allgegenwärtige Gefahr einer gegenseitigen Zerstörung.

