Prunkhochzeit in Venedig: Jeff Bezos und Lauren Sánchez geben sich das Jawort
Wenn das 'Heiraten des Jahres' auf einer idyllischen Insel Venedigs gefeiert wird, sind die Augen der Weltöffentlichkeit gespannt. So geschehen, als der Amazon-Gründer Jeff Bezos und die frühere TV-Moderatorin Lauren Sánchez ihre zweite Ehe starten.
Die opulente Hochzeit zieht prominente Persönlichkeiten aus Showbusiness und Wirtschaft an, wie etwa Kim Kardashian, Leonardo DiCaprio und Bill Gates. Die dreitägigen Feierlichkeiten starteten am Donnerstagabend in einer historischen Klosterkirche, gefolgt von der Zeremonie auf der Insel San Giorgio.
Die hohe Temperatur von über 30 Grad und der Strom der Touristen in Venedig machen die Hochzeit zu einem logistischen Meisterwerk. Die Gästeliste liest sich wie das Who's who der Prominenz mit Namen wie Ivanka Trump, Oprah Winfrey, Kris Jenner sowie den Schwestern Kim und Khloé Kardashian.
Auch Musikgrößen wie Barbra Streisand, Mick Jagger und Elton John sollen erwartet werden. Für den musikalischen Höhepunkt sorgt Matteo Bocelli, Sohn des berühmten Startenors Andrea Bocelli.
Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen findet die Hochzeit statt, angeblich bei Kosten von mindestens zehn Millionen US-Dollar. Der Präsident der Region Veneto, Luca Zaia, spricht gar von bis zu 48 Millionen Euro, kombiniert mit einem potentiellen Imagegewinn im Milliardenbereich für Venedig.
Trotz des Luxus werden Stimmen laut, die Bezos das zur-Schau-Stellen seines Reichtums vorwerfen. Am Donnerstagabend überwanden sich das Brautpaar und ihr prominenter Gefolge, einschließlich DiCaprio, der laut Berichten paparrazzischen Aufnahmen im Sprint entkam, trotz rigider Sicherheitsvorkehrungen, um festlich in der Klosterkirche Madonna dell'Orto zu feiern.
Bezos und Sánchez baten ihre Gäste darum, anstelle von Hochzeitsgeschenken Spenden zur Sanierung Venedigs zu leisten. Interessant erscheint, dass trotz der Hochzeitsopulenz die Stadt Venedig Eintrittsgelder von Tagesgästen erhebt, wobei Hochzeitsteilnehmer, befreit von diesem Eintritt, doch eine Übernachtungssteuer entrichten müssen.
Das zeigt: Der schillernde Event bleibt auch eine kalkulierte ökonomische Operation.

