Protest gegen Gasbohrungen: Luisa Neubauer mischt sich ein
Die prominente Klimaaktivistin Luisa Neubauer plant, sich aktiv an den Protesten gegen geplante Gasbohrungen in Reichling, nahe dem malerischen Ammersee, zu beteiligen. Im Namen der Bewegung Fridays for Future wird sie diesen Samstag an einer Kundgebung teilnehmen, wie ihr Büro verlauten ließ.
Kritik richtet sich insbesondere gegen den bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger von den Freien Wählern, der Pläne zur Förderung fossilen Gases in Bayern vorantreibt. Neubauer prangert diese Vorhaben in einer Stellungnahme an: Bis zu zehn Bohrungen sind demnach zwischen Lech und Ammersee vorgesehen. Aus ihrer Sicht sei fossiles Gas in der Wirkung gleichzusetzen mit Braunkohle, einem der größten Klimakiller unserer Zeit, der ernsthafte Bedrohungen für Natur, Lebensräume und Gemeinwesen darstellt.
Neubauer betont die Dringlichkeit des Protests gegen diese Pläne am 16. August in Reichling. Ihrer Meinung nach sind die aktuellen Klimafolgen, sowohl in Deutschland als auch weltweit, eine direkte Konsequenz von politischen Entscheidungen, die wider besseren Wissens auf fossile Energieträger setzen. Sie kritisierte weiter, dass ausgerechnet jene Politiker, die sich öffentlich für den Schutz der Heimat stark machen, parallel Wege finden, diese durch Projekte wie Gasbohrungen zu gefährden. Dies umfasst auch Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU, der eine umfangreiche Gasförderinitiative in Deutschland plane, einschließlich im hochsensiblen Bereich des Weltnaturerbes Wattenmeer.

