PlayStation 6: Sony tüftelt an Frame Generation für die Next-Gen-Konsole
Sony bereitet sich hinter den Kulissen bereits intensiv auf die nächste Hardware-Generation vor. Ein aktueller Leak aus dem beruflichen Umfeld eines Senior Research Scientists bei Sony verrät: Die PlayStation 6 (PS6) soll dank KI-gestützter Frame Interpolation (Frame Generation) massiv an Performance gewinnen. Während Sony selbst noch schweigt, deutet der aktuelle Stand der Chip-Entwicklung auf einen Release-Zeitraum zwischen 2027 und 2028 hin. Die Konsole wird das nächste große Flaggschiff im Wohnzimmer und soll die Messlatte für Grafik und Bildrate erneut verschieben.
PSSR 2.0: Mehr als nur Upscaling?
Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung von PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution). Was mit der PS5 Pro begann, soll auf der PS6 zur absoluten Höchstform auflaufen. Der Forscher Ayan Kumar Bhunia arbeitet laut seinem LinkedIn-Profil federführend an einer Pipeline für Frame Interpolation.
Für dich bedeutet das: Ähnlich wie bei Nvidias DLSS oder AMDs FSR generiert die Konsole mithilfe von Machine Learning Zwischenbilder. Das Ergebnis ist ein deutlich flüssigeres Spielgefühl, selbst wenn die eigentliche Hardware-Leistung bei extrem anspruchsvoller Grafik an ihre Grenzen stößt. Kurioserweise nutzt Sony für die Forschung derzeit Nvidia-Tools wie CUDA, obwohl die PS6 höchstwahrscheinlich wieder auf einem AMD-Chip basieren wird. Dies ist in der Forschung jedoch üblich, um Algorithmen zu perfektionieren, bevor sie auf die finale Hardware portiert werden.
Hardware-Power: 10-fache Raytracing-Leistung im Visier
Branchen-Insider wie KeplerL2 heizen die Gerüchteküche weiter an. Die PS6 soll beim Thema Raytracing (realistische Licht- und Schattenberechnung) etwa die zehnfache Leistung der PS5 bieten. Doch Vorsicht: Das bedeutet nicht automatisch die zehnfachen FPS. Die zusätzliche Power fließt primär in die Bildstabilität und das sogenannte Frame Pacing.
Ein spannendes Rechenbeispiel aus der Gerüchteküche am Beispiel von Assassin’s Creed Shadows:
- PS5: Durchschnittlich ca. 33 FPS bei einer Renderzeit von 5 Millisekunden pro Frame.
- PS6: Durch effizientere Hardware-Architektur (Codename „Orion“) könnte die Renderzeit auf 1,35 Millisekunden sinken, was theoretisch bis zu 103 FPS ermöglicht.
Kommt eine PS6 „Lite“ für unterwegs?
Neben der stationären Konsole halten sich hartnäckig Gerüchte über eine mobile Variante. Ein Low-Power-Modell, das 1080p-Gaming ermöglicht, wäre der Traum vieler Handheld-Fans. Experten sind jedoch skeptisch: Eine zu schwache Zweit-Hardware wäre für Entwickler ein „Albtraum“ bei der Optimierung. Wahrscheinlicher ist, dass Sony auf eine einheitliche Architektur setzt, um den Aufwand bei der Spiele-Entwicklung zu minimieren.
Flüssiger als Butter – aber zu welchem Preis?
Als langjähriger Gamer weißt du: Reine Rohleistung ist heute nicht mehr alles. Sony hat erkannt, dass die Zukunft in der KI liegt. Wenn die PS6 es schafft, natives 4K mit echtem Raytracing und KI-generierten 120 FPS zu kombinieren, ohne dass das Bild bei schnellen Bewegungen „matschig“ wird, steht uns ein echter Quantensprung bevor. Die Konkurrenz durch High-End-PCs ist groß, aber mit einer maßgeschneiderten Lösung wie PSSR könnte Sony die Konsole wieder als das ultimative Gaming-Device etablieren.


