Pfandsysteme im Fokus: Bundesumweltminister erwägt Ausweitung auf weitere Produktkategorien
Bundesumweltminister Carsten Schneider überlegt, wie Pfandsysteme in Deutschland auf mehr Produktgruppen ausgeweitet werden könnten, um die Ressourcennutzung zu optimieren. Ein Ansatzpunkt sei etwa die Ausweitung existierender Systeme, wie beispielsweise das bereits für Autobatterien etablierte Modell. Eine klare Positionierung und konkrete Maßnahmen möchte Schneider jedoch nach Konsultationen mit der Wirtschaft festlegen.
Im Kontext der Kreislaufwirtschaft, die sich mit Erhalt, Reparatur und Recycling von Produkten beschäftigt, sieht Schneider dies als zentrales Thema für das Jahr 2026. Er betont, dass die Entsorgung von Produkten zukünftig kostspieliger sein müsse als ihre Wiederverwendung, um das Bewusstsein für Ressourcenverwertung zu stärken.
Ein weiterer Vorteil der Kreislaufwirtschaft liege in der möglichen Reduzierung der Abhängigkeit von internationalen Rohstofflieferanten, insbesondere aus China. Schneider hebt hervor, dass Deutschland von der stärkeren Nutzung recycelter Materialien wirtschaftlich profitieren könne, da das Land im Bereich der Umwelttechnologien führend sei.

