Oscar-nominierter Schauspieler prophezeit das Ende von Bitcoin

Der Hollywood-Schauspieler, bekannt aus Filmen wie "Hustle & Flow", "Iron Man" und "Get Rich or Die Tryin'", hat sich kürzlich als Bitcoin-Skeptiker geäußert. In einem Auftritt im PBD Podcast von Patrick Bet-David sagte er den bevorstehenden Untergang von Bitcoin voraus. Solche Aussagen sind nicht neu, wurden jedoch in der Vergangenheit oft widerlegt.
„Bitcoin wird sterben“
Prognosen über das Ende von Bitcoin gibt es seit der Einführung der Kryptowährung vor über 17 Jahren. Auch wenn solche Aussagen seltener geworden sind, erregen sie immer noch Aufmerksamkeit, insbesondere wenn sie von prominenten Persönlichkeiten stammen, die nicht aus der Krypto-Branche kommen.
Der Schauspieler äußerte sich im Podcast zu verschiedenen Investitionen und sagte: „Bitcoin is going to die, I don’t mess with it.“ Er berichtete von einem Freund, der ihm eine Investitionsmöglichkeit anbot, bei der er $75.000 verdienen könnte, wenn er $25 Millionen investiere. Details zu dieser Investition oder deren Verbindung zu Bitcoin nannte er jedoch nicht, da die Kryptowährung selbst solche Renditen nicht verspricht.
Er fügte hinzu: „Bitcoin is still based on fiat, and because the dollar is decreasing in its value, because of the uncertainty of war around. Nobody wants their money in something that can be wiped out with the push of a button somewhere. I’ve stayed clear of it because it has been dropping a great deal.“
Analyse der Aussagen
Die Aussagen des Schauspielers enthalten einige umstrittene Punkte. Erstens basiert Bitcoin nicht auf Fiat-Währungen, auch wenn es oft in solchen bewertet wird. Ein Bitcoin bleibt immer ein Bitcoin. Zweitens ist die Verbindung zwischen dem Wertverlust des Dollars und der Unsicherheit durch Kriege unklar, möglicherweise bezog er sich auf den jüngsten Kursrückgang von Bitcoin.
Der Bitcoin-Kurs liegt derzeit etwa 50% unter seinem Allzeithoch vom Oktober letzten Jahres, bewegt sich jedoch in Zyklen und zeigt auf lange Sicht erhebliche Renditen. Die Aussage, dass niemand sein Geld in Bitcoin investieren möchte, ist ebenfalls fragwürdig, angesichts der Milliarden, die in Bitcoin-ETFs fließen, und der Unternehmen und Regierungen, die Bitcoin als Reservevermögen kaufen.
Insgesamt ist Bitcoin nicht neu darin, für tot erklärt zu werden. In seiner bisherigen Existenz gab es fast 500 dokumentierte Fälle solcher Vorhersagen, die sich bisher alle als falsch erwiesen haben.

