Crimson Desert enthüllt finale PC-Anforderungen – so viel Speicher verschlingt das Open-World-Epos
Pearl Abyss hat mit Crimson Desert eines der ambitioniertesten Open-World-Actionabenteuer der letzten Jahre in der Hinterhand – und wer das Spiel auf dem PC erleben möchte, sollte schon mal Platz auf der Festplatte schaffen. Die finalen Systemanforderungen sind nun offiziell, und sie malen ein interessantes Bild davon, was technisch auf dich zukommt. Eines sei schon vorab verraten: Wer befürchtet hatte, einen Hochleistungsrechner zu benötigen, darf aufatmen.
150 Gigabyte – und eine SSD ist Pflicht
Das Erste, was ins Auge sticht: Crimson Desert belegt satte 150 Gigabyte auf der Festplatte – und zwar zwingend auf einem Solid-State-Laufwerk. Wer also noch auf einer herkömmlichen Festplatte zockt, muss hier aufrüsten. Darüber hinaus sind Windows 10 (64-Bit) sowie mindestens 16 Gigabyte Arbeitsspeicher über sämtliche Einstellungsstufen hinweg Voraussetzung. Das sind die Grundpfeiler, auf denen alle weiteren Anforderungen aufbauen.
Von 900p bis 4K – die Anforderungsstufen im Überblick
Pearl Abyss hat die Systemanforderungen in mehrere Stufen unterteilt, die jeweils klar definierte Leistungsziele verfolgen. Auf der untersten Stufe landet man bei hochskalierter 1080p-Auflösung aus 900p Basisauflösung bei 30 Bildern pro Sekunde – das Minimum, um das Spiel überhaupt zum Laufen zu bringen. Einen Tick höher, auf der „Low“-Stufe, gibt es dann natives 1080p bei ebenfalls 30 FPS. Wer die empfohlenen Anforderungen erfüllt, bekommt wahlweise 1080p oder sogar 4K bei mittleren Grafikeinstellungen und 30 Bildern pro Sekunde geboten. Richtig spannend wird es bei der „High“-Stufe: Hier sind 1440p bei flüssigen 60 FPS drin. Den Gipfel bildet die „Ultra“-Konfiguration, die 4K bei 60 FPS ermöglicht – ein Genuss für alle, die entsprechende Hardware ihr Eigen nennen.
Gut optimiert, und Hochskalierung noch gar nicht eingerechnet
Was bei näherer Betrachtung auffällt: Diese Angaben berücksichtigen noch keine Hochskalierungstechnologie, die Pearl Abyss im Vorfeld bereits angekündigt hat. Mit aktivierter Hochskalierung dürfte die Leistung also nochmals spürbar zulegen – was die Anforderungen insgesamt erfreulich moderat wirken lässt. Fachkundige Technikanalysen, die das Spiel vorab unter die Lupe genommen haben, bescheinigen Crimson Desert bereits jetzt eine beeindruckende visuelle Qualität auf dem PC. Die Kombination aus durchdachter Optimierung und nachträglichem Hochskalierungspotenzial lässt darauf schließen, dass das Spiel auch auf mittelklassiger Hardware eine gute Figur machen wird.
Bald auf PC, Xbox Series X/S und PS5 spielbar
Crimson Desert erscheint für PC, die Xbox Series X/S sowie die PS5, und der Startschuss fällt schon sehr bald. Wer das Spiel also auf dem Radar hat, sollte die verbleibende Zeit nutzen, um die eigene Hardware zu überprüfen und gegebenenfalls freien Speicherplatz zu schaffen. Angesichts des Umfangs, den ein ambitioniertes Open-World-Abenteuer dieser Größenordnung mitbringt, ist der Platzbedarf zwar beachtlich, aber kaum überraschend. Wichtiger ist die gute Nachricht: Crimson Desert scheint kein rücksichtsloser Hardwarefresser zu sein, sondern ein Titel, der breite Zugänglichkeit mit visueller Pracht zu vereinen weiß.


