Wie reagiert der Bitcoin-Kurs auf den US-Verbraucherpreisindex für Februar?

Das US-Arbeitsministerium hat die mit Spannung erwarteten Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) für Februar veröffentlicht, die letzten vor der bevorstehenden Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) in der nächsten Woche.
Experten hatten die tatsächlichen Zahlen genau vorhergesagt: Der CPI stieg im Februar um 0,3 % und im Jahresvergleich um 2,4 %. Der Anstieg im Vormonat war etwas höher als im Januar, als der Anstieg bei 0,2 % lag. Der Kern-CPI, der volatilere Sektoren wie Lebensmittel und Energie ausschließt, stieg um 0,2 % und entsprach ebenfalls den Prognosen. Im Januar lag der Anstieg bei 0,3 %.
Der größte Einzelbestandteil des regulären CPI, die Unterkunftskosten, stiegen monatlich um 0,2 % und jährlich um 3 %, während die Mieten um 0,1 % zunahmen, was den niedrigsten monatlichen Anstieg seit über fünf Jahren darstellt.
Angesichts der erfüllten Erwartungen gehen Experten nun davon aus, dass die US-Notenbank die Leitzinsen bei ihrer nächsten FOMC-Sitzung in der kommenden Woche unverändert lassen wird.
Der Bitcoin-Kurs zeigte unmittelbar nach der Veröffentlichung der Februar-Daten durch das Arbeitsministerium eine leichte Volatilität. Der Kurs stieg von $69.000 auf $69.800, bevor er wieder auf etwa $69.300 zurückfiel.
Es scheint, dass die Inflationsdaten den Bitcoin-Kurs nicht mehr so stark beeinflussen wie früher, da sich die globalen Finanzmärkte derzeit auf den anhaltenden Konflikt zwischen den USA und Israel auf der einen Seite und dem Iran auf der anderen Seite konzentrieren.

