Bank of England erwägt Überarbeitung der Stablecoin-Regulierung
11. März 2026, 14:00 Uhr · Quelle: cryptoBro

Foto: AgelessFinance via Pixabay
Die stellvertretende Gouverneurin der Bank of England, Sarah Breeden, hat Berichten zufolge ihre Enttäuschung über das mangelnde konstruktive Engagement bezüglich der vorgeschlagenen Regeln zur Regulierung von Stablecoins, die an das britische Pfund gekoppelt sind, geäußert.
Breeden erklärte, dass die Institution "wirklich offen" für Änderungen ihrer Vorschläge sei.
Die vorgeschlagene Regulierung soll sicherstellen, dass in Pfund Sterling denominierte Stablecoins sicher und zum Nennwert einlösbar bleiben. Die Regeln sehen vor, dass Emittenten, die vom Finanzministerium als systemrelevant eingestuft werden, umfassend von der Bank of England beaufsichtigt werden und ihre Coins zu 100% mit hochwertigen Vermögenswerten hinterlegen müssen.
Wesentliche Regelungen
- Systemrelevante Emittenten müssen mindestens 40% ihrer Reserven als Einlagen bei der Bank of England halten.
- Bis zu 60% können in kurzfristige britische Staatsanleihen investiert werden.
- Coins müssen zum Nennwert einlösbar sein.
- Emittenten müssen sehr widerstandsfähige Geschäftsmodelle aufrechterhalten.
- Stablecoins, die überwiegend für den Handel genutzt werden, müssen weiterhin von der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA reguliert werden.

