Online sicher einloggen: So schützen Nutzer ihre Daten
ARAG IT-Experten erläutern, was beim Umgang mit Passwörtern wichtig ist

04. Mai 2026, 09:47 Uhr · Quelle: LifePR
Online sicher einloggen: So schützen Nutzer ihre Daten
Foto: LifePR
Online sicher einloggen: So schützen Nutzer ihre Daten
ARAG IT-Experten geben Empfehlungen für starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung, um Nutzerdaten vor Missbrauch zu bewahren.

Düsseldorf, 04.05.2026 (lifePR) - Der Welt-Passwort-Tag am 7. Mai erinnert daran, wie wichtig sichere Logins im Alltag sind – vom Onlinebanking bis zu Streamingdiensten. Inzwischen haben sich die Anforderungen und Möglichkeiten rund um Passwörter und Authentifizierung deutlich weiterentwickelt. Die ARAG IT-Experten erklären, worauf es heute ankommt und wie Nutzer ihre Daten zuverlässig schützen können.

Starke Passwörter bleiben die wichtigste Grundlage
Viele Nutzer fühlen sich gestresst von allzu vielen Passwörtern. Daher nutzen rund 60 Prozent auch dasselbe Passwort für verschiedene Dienste. Seit jeher sehr beliebt sind dabei beispielsweise das eigene Geburtsdatum, der Name des Haustiers oder schlichte Zahlenfolgen wie „12345“. Und das, obwohl seit Langem bekannt ist, dass eines der größten Sicherheitsrisiken im Internet schwache Passwörter sind. Viele Websites schreiben deshalb bereits bei der Registrierung bestimmte Mindestanforderungen vor, etwa eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gilt ein Passwort als besonders sicher, wenn es 20 bis 25 Zeichen mit mindestens zwei Zeichenarten enthält oder acht bis zwölf Zeichen mit vier unterschiedlichen Zeichenarten. Damit allein ist es allerdings nicht getan. Entscheidend ist auch, dass ein Passwort nicht mehrfach verwendet wird. Wird ein Dienst gehackt, können sonst schnell auch andere Accounts kompromittiert werden. Die einfache Regel der ARAG IT-Experten lautet daher: Je länger ein Passwort ist und je seltener es verwendet wird, desto sicherer ist es.

Der Passwortmanager als digitaler Tresor
Doch wie soll man sich zahlreiche lange und komplexe Passwörter merken? Die gute Nachricht der ARAG IT-Experten: Das muss heute niemand mehr. Sogenannte Passwortmanager übernehmen diese Aufgabe. Sie können sichere Passwörter automatisch generieren und verschlüsselt speichern. Nutzer benötigen dann nur noch ein einziges starkes Master-Passwort. Ein Beispiel ist der iCloud-Schlüsselbund von Apple, der bei der Registrierung automatisch sichere Kombinationen erstellt und auf allen Apple-Geräten synchronisiert. Ähnlich funktioniert der Google Passwortmanager , der auf vielen Android-Geräten vorinstalliert ist.

Wer diese Angebote nicht nutzen möchte, kann auch auf unabhängige Open-Source-Passwortmanager zurückgreifen. Alle Varianten funktionieren nach dem gleichen Prinzip: Sie speichern sämtliche Zugangsdaten in einem verschlüsselten digitalen Safe. Entscheidend ist daher, für diesen Tresor ein besonders starkes Master-Passwort zu wählen.

Zwei Faktoren sind heute Standard
Passwörter allein reichen inzwischen oft nicht mehr aus, um Accounts zuverlässig zu schützen. Deshalb empfehlen die ARAG IT-Experten zusätzlich die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei wird ein Zugang durch zwei unterschiedliche Sicherheitsmechanismen abgesichert, beispielsweise durch ein Passwort und einen zusätzlichen Code auf dem Smartphone.

Beliebt sind auch biometrische Verfahren wie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung, die viele Menschen bereits von der Smartphone-Sperre kennen. Der Vorteil: Selbst wenn Kriminelle ein Passwort kennen, können sie ohne den zweiten Faktor nicht auf das Konto zugreifen. Die ARAG IT-Experten weisen darauf hin, dass der lange verbreitete Rat, Passwörter regelmäßig zu ändern, laut BSI inzwischen als überholt gilt. Ein Passwort sollte nur dann geändert werden, wenn der Verdacht besteht, dass ein Zugang kompromittiert wurde.

Passwörter gehören grundsätzlich niemand anderem
Selbst das sicherste Passwort schützt nicht, wenn es weitergegeben wird. Deshalb gilt laut ARAG IT-Experten eine einfache Grundregel: Zugangsdaten sollten grundsätzlich privat bleiben. Denn auch wenn Familie oder Freunde nichts Böses im Sinn haben, können sie mit fremden Logins Handlungen vornehmen, die rechtliche Folgen haben. Und dafür haftet in der Regel der Account-Inhaber.

So gehen Gerichte häufig davon aus, dass jemand, der seine Zugangsdaten weitergibt, eine sogenannte Anscheinsvollmacht erteilt. Das bedeutet: Der Inhaber muss sich Handlungen zurechnen lassen, die mit seinem Zugang erfolgen. So entschied beispielsweise das Pfälzische Oberlandesgericht Zweibrücken, dass eine Vertragsänderung wirksam war, die der Ehemann einer Hausbesitzerin vorgenommen hatte. Sie hatte ihm Zugang zu ihrem E-Mail-Account gegeben und damit faktisch die Möglichkeit geschaffen, den Vertrag zu ändern (Az.: 1 U 20/24).

Sie wollen mehr von den ARAG Experten lesen oder hören?
Dann schauen Sie im ARAG newsroom vorbei.

Verbraucher & Recht / Datenschutz / Passwörter / Online-Sicherheit / IT-Sicherheit / Zwei-Faktor-Authentifizierung
[lifepr.de] · 04.05.2026 · 09:47 Uhr
[0 Kommentare]
Berufsbetreuer tauschen sich aus
Vogelsbergkreis, 04.05.2026 (lifePR) - Eine Zahl, die wohl kaum jemand kennt: 2400 Betreuungsfälle gibt es aktuell im Vogelsbergkreis. Hinter dieser Zahl stehen nicht nur die Menschen, die alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, ihre Dinge selbst zu regeln, dahinter stehen auch die Betreuer und nicht zuletzt die Betreuungsbehörde in […] (00)
vor 1 Stunde
Blumen in Frühling
Offenbach (dpa) - Deutschland steht eine wechselhafte Woche mit Gewittern und Starkregen bevor. Im Norden wird es empfindlich kühl, während es im Süden sommerlich bleibt. «Im Wochenverlauf legt sich eine Luftmassengrenze über die Mitte Deutschlands», sagte Meteorologin Sabine Krüger vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.  Nördlich davon wird […] (00)
vor 3 Minuten
Dave Grohl
(BANG) - Dave Grohl hat den Namen des neuesten Albums der Foo Fighters geändert, um Vergleiche mit 'Wicked: For Good' zu vermeiden. Der ehemalige Nirvana-Star erklärte, dass das neue Album der Band, 'Your Favourite Toy', das am 24. April erschienen ist, ursprünglich den Titel 'For Good' tragen sollte. Doch als die Fortsetzung von 'Wicked' in die Kinos […] (00)
vor 2 Stunden
Elektroschrott in einem Container
Berlin (dpa/tmn) - Könnte man ja nochmal irgendwann brauchen, oder? Beim ausrangierten Smartphone ist das ein naheliegender Gedanke. Wenn das Gerät allerdings jahrelang in der Schublade vor sich hinvegetiert, kann der Akku darin zur Brandgefahr werden. Ähnlich verhält es sich mit anderen Lithium-Ionen-Akkus, die über längere Zeit ungenutzt herumliegen - […] (00)
vor 3 Stunden
Housemarque bricht das Schweigen: Warum Saros „einfacher“ ist als Returnal
Das finnische Studio  Housemarque  (bekannt für  Resogun  und  Nex Machina ) ist seit der Übernahme durch Sony das Aushängeschild für brachiale Action auf der  PlayStation 5 . Ihr neuester Roguelite-Shooter  Saros, der am  30. April 2026  exklusiv für  PS5  erschienen ist, sorgt in der Community jedoch für Diskussionen. Während  Returnal  viele […] (00)
vor 2 Stunden
«Für immer verborgen in Merren Cove» - neue Pilcher-Story im Dreh
Zudem lässt das ZDF zwei neue Krimis von «Die Toten von Salzburg» herstellen. Im englischen Cornwall entsteht derzeit für die Rosamunde Pilcher -Reihe ein weiterer Film mit dem Arbeitstitel "Für immer verborgen in Merren Cove". Die Arbeiten dauern noch an bis 20. Mai 2026. Unter der Regie von Wolfgang Eißler wird gedreht. Jenny Maruhn schrieb das Drehbuch, nach der Kurzgeschichte "Ghosts of the […] (00)
vor 2 Stunden
Adler Mannheim - Eisbären Berlin
Mannheim (dpa) - Mit goldenem Konfetti auf dem von Sekt und Bier verklebten Trikot genoss Marcel Noebels noch diesen Moment mit seinen Berliner Eisbären. Während sich der Routinier nach der erneuten Titelverteidigung mit bewegenden Worten vom Eishockey-Serienmeister verabschiedete, klatschte Coach Serge Aubin mit feuchten Augen alle Spieler und seinen […] (00)
vor 28 Minuten
bitcoin, cryptocurrency, blockchain, digital, investment
Die Bedrohung durch Quantencomputer für Bitcoin könnte weniger konzentriert sein als allgemein angenommen. Diese strukturelle Besonderheit verändert stillschweigend die Art und Weise, wie Entwickler und Investoren das Risiko einschätzen. Ein verteiltes Problem, kein einzelnes Ziel Die Bitcoin-Bestände des pseudonymen Schöpfers Satoshi Nakamoto sind […] (00)
vor 1 Stunde
 
Nominierung für den CNA-Innovationspreis: metrilus treibt nachhaltige Logistik voran
Erlangen, 04.05.2026 (PresseBox) - Die metrilus GmbH ist für den Innovationspreis […] (00)
Neuer XPENG P7+ gewinnt Red Dot Design Award 2026
München, 04.05.2026 (PresseBox) - XPENG Fastback-Limousine für ihr markantes […] (00)
Niederschlagswasser: Das muss dann mal weg
München, 04.05.2026 (lifePR) - Ein leichter Sommerregen ist erfrischend für Mensch und Natur. […] (00)
Jens Spahn und Matthias Miersch (Archiv)
Berlin - SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat gelassen auf die mahnenden Worte von […] (00)
Apple stellt Mac mini 256 GB Standardmodell ein
Der Apple Mac mini mit 256 GB Speicher wurde überraschend eingestellt. […] (00)
Wirtschaftliche Verantwortung und Standortattraktivität Die Diskussion um die […] (00)
Alan Cumming
(BANG) - Alan Cumming und seine Co-Stars aus X2 sind "durch Trauma miteinander […] (00)
Detroit Pistons - Orlando Magic
Detroit (dpa) - Die Orlando Magic haben in den NBA-Playoffs die große Überraschung […] (00)
 
 
Suchbegriff