Offshore-Windprojekt Revolution Wind: Orsted vor neuen Herausforderungen und Kapitalerhöhung
Die Windkraftbranche in den USA sieht sich mit einem weiteren Rückschlag konfrontiert, nachdem das dänische Unternehmen Orsted sein Offshore-Projekt Revolution Wind gestoppt hat. Analysten des renommierten Analysehauses Jefferies, angeführt von Ahmed Farman, bewerten diesen Schritt als ernüchternd für die Branche. Für Orsted selbst könnten dadurch neue Abschreibungen anstehen, was in Hinblick auf die bevorstehende Kapitalerhöhung um 60 Milliarden dänische Kronen eine herausfordernde Ausgangslage schafft.
Die Frage, ob ähnlich wie beim Projekt Empire Wind doch noch ein Übereinkommen mit der US-Regierung zustande kommen könnte, steht im Raum. Ein solches Abkommen könnte möglicherweise den Fortgang des Projekts sichern.
Ahmed Farman von Jefferies behält vorläufig seine Einschätzung der Orsted-Aktien bei und setzt das Kursziel weiterhin auf 190 dänische Kronen mit der Einstufung 'Hold'. Diese Zurückhaltung spiegelt die Unsicherheiten wider, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist.

